Sönke Wortmann zelebriert mit "DIE ÄLTERN" seine Vorliebe für Familiengeschichten, die zwischen komischen Momenten und tragikomischer Tiefe changieren. Als Grundlage diente Jan Weilers gleichnamiger Roman, was dem Film eine solide literarische Basis verleiht. Bei der Premiere in Köln sorgten sowohl Cast als auch Gäste für eine ausgelassene Stimmung, während Kritiker und Zuschauer vor allem den Balanceakt zwischen Humor und ernsteren Zwischentönen lobten. Interessanterweise steht auch im zeitgenössischen deutschen Kino immer wieder die Familie als Mikrokosmos gesellschaftlicher Konflikte im Mittelpunkt – hier wird die Generationsfrage erneut zum Thema und lotet aus, wie sich klassische Rollenbilder verändern. Recherchen zeigen: In den letzten zwei Tagen beschäftigen sich viele Artikel mit Filmpremieren, deutschem Kino und gesellschaftlichen Themen. Insbesondere "Der Spiegel" hebt hervor, dass die deutsche Kinolandschaft sich verstärkt mit neuen Erzählformen und Diversität auseinandersetzt. "Süddeutsche Zeitung" analysiert, wie selbst scheinbar konventionelle Filme durch subtile Drehbuchveränderungen aktuelle Debatten widerspiegeln. "taz" berichtet kritisch, dass trotz Wachstum an Festivals und Premieren nach wie vor die Vereinbarkeit von breitem Publikumsgeschmack und künstlerischer Eigenständigkeit Herausforderungen birgt.
heute 11:03 Uhr