Köln feiert Premiere von Sönke Wortmanns "DIE ÄLTERN"

Ein Tag nach der Hamburger Weltpremiere brodelte Köln vor Begeisterung: Regisseur Sönke Wortmann und sein Ensemble stellten ihren neuen Film "DIE ÄLTERN" im Cinedom stolz dem Publikum vor – begleitet von amüsanten Kommentaren, Applaus und guter Laune.

heute 11:05 Uhr | 3 mal gelesen

Nicht nur Filmfans, auch zahlreiche Persönlichkeiten flanierten in Köln über den roten Teppich. Zwischen Blitzlichtgewitter und lockeren Gesprächen trafen sich unter anderem Meltem Kaptan, Regisseur Wolfgang Groos, und Soundtrack-Komponist Helmut Zerlett. Nach der Vorführung versammelte Wortmann seine Crew auf der Bühne. Das Publikum war sich ungewöhnlich einig – Wortmann bleibt seinem Ruf als Garant für kluge Komödien mit Herz und doppeltem Boden treu. Ein Blick auf die Handlung: Hannes, gespielt von Sebastian Bezzel, scheint sein Leben fest im Griff zu haben – bis klassische Familienprobleme und das unerwartete Chaos losbrechen. Als Frau und Tochter eine WG gründen und er selbst den Anschluss sucht, steht seine kleine Welt auf dem Kopf. Und dann tritt Vanessa ins Leben des Helden – wie sehr das alles ins Wanken bringt, bleibt offen. Wortmann hat nach Erfolgen wie "Der Vorname" und "Contra" wieder kräftig aufgedreht, unterstützt von einer vielseitigen Besetzung, darunter Anna Schudt, Kya-Celina Barucki und Thomas Loibl. Basierend auf Jan Weilers Roman entstand eine kurzweilige Komödie, die nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken anregt. "DIE ÄLTERN" läuft ab 12. Februar 2026 im Verleih von Constantin Film an. Wer neugierig geworden ist, schaut gern rein: Trailer auf YouTube.

Sönke Wortmann zelebriert mit "DIE ÄLTERN" seine Vorliebe für Familiengeschichten, die zwischen komischen Momenten und tragikomischer Tiefe changieren. Als Grundlage diente Jan Weilers gleichnamiger Roman, was dem Film eine solide literarische Basis verleiht. Bei der Premiere in Köln sorgten sowohl Cast als auch Gäste für eine ausgelassene Stimmung, während Kritiker und Zuschauer vor allem den Balanceakt zwischen Humor und ernsteren Zwischentönen lobten. Interessanterweise steht auch im zeitgenössischen deutschen Kino immer wieder die Familie als Mikrokosmos gesellschaftlicher Konflikte im Mittelpunkt – hier wird die Generationsfrage erneut zum Thema und lotet aus, wie sich klassische Rollenbilder verändern. Recherchen zeigen: In den letzten zwei Tagen beschäftigen sich viele Artikel mit Filmpremieren, deutschem Kino und gesellschaftlichen Themen. Insbesondere "Der Spiegel" hebt hervor, dass die deutsche Kinolandschaft sich verstärkt mit neuen Erzählformen und Diversität auseinandersetzt. "Süddeutsche Zeitung" analysiert, wie selbst scheinbar konventionelle Filme durch subtile Drehbuchveränderungen aktuelle Debatten widerspiegeln. "taz" berichtet kritisch, dass trotz Wachstum an Festivals und Premieren nach wie vor die Vereinbarkeit von breitem Publikumsgeschmack und künstlerischer Eigenständigkeit Herausforderungen birgt.

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