Kurz und knapp: Bei Werder Bremen weht ein neuer Wind an der Seitenlinie – mit Daniel Thioune als Cheftrainer. Die Führung des Clubs verspricht sich von ihm neue Impulse und den ersehnten Aufschwung nach einer enttäuschenden Saison. In den letzten Jahren hat Thioune bewiesen, mit schwierigen Situationen umgehen zu können; sowohl beim ambitionierten HSV als auch im bodenständigen Osnabrück. Dass Bremen schnell Ergebnisse sehen will, ist offensichtlich. Thiounes Start fällt in eine Phase, in der die Mannschaft dringend Stabilität und Ideen braucht. Interessante Randnotiz: Der Markt für Trainer ist durch viele Vereinswechsel aktuell angespannt, was den Druck erhöht. Thiounes Aufgabe wirkt fast wie ein Drahtseilakt zwischen Anspruch und Realität: Schnelle Resultate müssen her, aber mit zu viel Aktionismus ist es in Bremen schon öfter schiefgelaufen. Laut einem aktuellen Bericht der Süddeutschen Zeitung gilt der Trainerwechsel bei Bremen dennoch als mutiger, aber notwendiger Schritt – nicht zuletzt, um dem Abstiegssog zu entkommen. Weitere Stimmen, etwa bei der FAZ und dem Spiegel, heben hervor, dass sich Werder mit der Personalentscheidung dem Druck der Fans beugt und auf einen frischen strategischen Ansatz setzt.
vor 28 Minuten