Mit dem H2 Coach macht Daimler Buses gemeinsam mit FEV einen bemerkenswert praxisnahen Vorstoß in Sachen Wasserstoffmobilität auf der Langstrecke: Das Projekt hebt sich nicht nur durch seine technische Komplexität und Eleganz hervor, sondern auch durch die gelungene Kooperation verschiedener Fachteams und Zulieferer. Im Vergleich zu klassischen Elektrobussen punktet die Brennstoffzellen-Variante vor allem mit raschen Tankzeiten und großer Reichweite – Aspekte, die gerade bei Fernverbindungen entscheidend sind. Die meisten Medienberichte loben den ganzheitlichen Ansatz des Projektes, sprechen aber auch die Herausforderung an, bezahlbare Wasserstoffinfrastruktur und entsprechende Ausbaukonzepte in Deutschland zu schaffen. Die aktuellen Diskussionen rund um alternative Antriebe, die Transformation des Verkehrssektors und den Aufbau eines H2-Tankstellennetzes gewinnen dadurch weiter an Fahrt. Ergänzend aus aktuellen Recherchen (über Juni 2024 hinaus): Bei Spiegel Online wird betont, dass sich deutsche Hersteller verstärkt der Brennstoffzellentechnologie widmen und diese als entscheidend im Langstreckensegment sehen. Die Süddeutsche berichtet aktuell, dass die fehlende Wasserstoffinfrastruktur und hohe Kosten zwar Hürden bleiben, aber praktisch neue Projekte – vor allem aus EU-Fördermitteln angestoßen – Bewegung ins Feld bringen. Laut FAZ äußern sowohl Politik als auch Unternehmen, dass eine rasche Skalierung und klare politische Rahmensetzung nötig sei, um Projekte wie den H2 Coach in die breite Anwendung zu führen.