Super E10 ist mit einem Anstieg von 1,2 Cent jetzt bei durchschnittlich 1,748 Euro pro Liter angekommen, und niemand dürfte sich darüber freuen. Gerade wenn man bedenkt, dass der Sprit zuletzt vor fast einem Jahr auf ähnlichem Niveau stand. Diesel trifft es noch härter, mit satten 2,3 Cent mehr – im Mittel 1,721 Euro pro Liter, und das ist so teuer wie seit April 2024 nicht mehr. Dabei sind die Rohölpreise am Weltmarkt ziemlich konstant geblieben: Ein Fass der Sorte Brent lag bei etwa 67 US-Dollar, nur einen Dollar weniger als vergangene Woche. Aber der schwächelnde Euro sorgt dafür, dass für uns in Deutschland die Importkosten trotzdem steigen. Der ADAC beurteilt den Benzinpreis als einigermaßen ok, kritisiert aber, dass der Aufschlag auf Diesel zu hoch sei. Die Tatsache, dass Diesel und Super E10 nur knapp 2,7 Cent auseinanderliegen, hält der Club für zu wenig – und sieht da noch Luft für günstigere Dieselpreise.
Was das alles für Pendler, Urlauber und Spediteure heißt? Wenig Überraschung: Es wird teurer – und ein Ende ist derzeit nicht in Sicht.
In den letzten Tagen sind die Preise für Kraftstoffe in Deutschland erneut gestiegen. Während Super E10 um 1,2 Cent auf durchschnittlich 1,748 Euro kletterte, stieg Diesel sogar um 2,3 Cent auf 1,721 Euro je Liter – ein Höchstwert seit Monaten. Die Preissteigerungen sind dabei kurioserweise nicht auf steigende Rohölpreise zurückzuführen – diese verharren nämlich seit Tagen auf einem stabilen Niveau, vielmehr spielt die Schwäche des Euro gegenüber dem Dollar eine entscheidende Rolle für die Verteuerung an der Zapfsäule. Verschiedene Medien berichten zudem, dass sich das Preisgefüge zwischen den Kraftstoffsorten verschiebt und Diskussionen über Steuern, Abgaben und Marktregulierung lauter werden. Der ADAC fordert besonders beim Diesel mehr Preistransparenz und investiert in die Beobachtung von Preisbewegungen, um auf mögliche Übertreibungen aufmerksam zu machen. Die steigenden Kosten treffen dabei nicht nur private Autofahrer, sondern auch Unternehmen und den Transportsektor, mit möglichen Auswirkungen auf Lieferketten und Warenpreise.