Die Szenerie in der Allianz Arena war kurios – nicht voll, sondern lückenhaft besetzt, weil die UEFA Strafen verhängt hatte. Trotzdem machte Bayern von Beginn an klar, wer hier das Sagen hat. Doch Union Saint-Gilloise stellte sich nicht dumm an: Kompakte Defensive, schnörkelloses Umschaltspiel. Die Belgier kamen sogar zu einer Riesenchance, doch Neuer stand einmal mehr wie ein Fels zwischen den Pfosten. Zur Pause stand es – wenig aufregend – 0:0.
Nach dem Wechsel fanden die Münchner dann allerdings den Schlüssel. Ein wuchtiger Kopfball, wieder Kane, brachte das 1:0. Kurz darauf: Elferalarm! Kane bleibt cool, 2:0. Und dann? Plötzlich musste Min-jae Kim vom Platz, zweites Foul, Gelb-Rot. War das die Wendung? Nicht wirklich, denn Bayern ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Saint-Gilloise schien mit der Überzahl überfordert, brachte kaum gefährliche Aktionen zustande.
Ein zweiter Elfmeter (nach Videobeweis!) hätte das Sahnehäubchen sein können – diesmal schmetterte Kane den Ball aber an die Latte. Pech gehabt… So blieb’s beim 2:0. Klar, das Ergebnis wirkt nüchtern, aber gerade mit Blick auf die Umstände zeigt es die Klasse und Effektivität der Bayern. Union Saint-Gilloise verteidigte tapfer, musste letztlich aber die spielerische Überlegenheit der Gastgeber anerkennen.
Bayern München sicherte sich durch den 2:0-Sieg gegen Union Saint-Gilloise einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg ins Champions-League-Achtelfinale. Auch wenn Harry Kane einen möglichen Hattrick verpasste und Bayern lange Zeit in Unterzahl agieren musste, gelang es dem Team, das Spiel clever und mit eiserner Disziplin über die Zeit zu bringen. Die UEFA-Sanktionen führten zu einer ungewöhnlich ruhigen Atmosphäre in der Arena, was aber der konzentrierten Leistung des Teams keinen Abbruch tat – eine Entwicklung, die nicht selbstverständlich ist, besonders angesichts der Unwägbarkeiten im internationalen Fußball. Ergänzung aktuelle Recherche: Bayern demonstrierte erneut seine internationale Reife und taktische Variabilität, selbst bei personellen Rückschlägen. Harry Kane baut mit seinen beiden Toren seinen Status als Schlüsselspieler weiter aus, während Trainer Thomas Tuchel erneut seine Fähigkeit unter Beweis stellte, schwierige Spielsituationen solide zu managen. Diese Partie rückt außerdem das gewachsene Selbstbewusstsein der Münchner in Fokus, die sich auch in Krisenmomenten durchsetzen und ihre Favoritenrolle im internationalen Wettbewerb behaupten.