Baerbocks deutliche Worte zum Epstein-Fall spiegeln die Dringlichkeit wider, Missbrauch konsequenter aufzuarbeiten und Opferschutz endlich ernst zu nehmen – und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern ganz konkret, mit Konsequenzen für Täter und Netzwerke. Es geht ihr um mehr als Einzelpersonen: Der Skandal offenbart, dass gesellschaftliche und politische Strukturen immer noch große Lücken im Schutz für Schwächere oder für Frauen aufweisen. Zudem wurde in mehreren aktuellen Artikeln hervorgehoben, dass internationale Organisationen wie UN Women sowie NGOs zusätzlichen Druck machen, Gerichte und Regierungen transparenter zu kontrollieren und systemische Machtmissbräuche weltweit konsequenter aufzudecken. Neuere Entwicklungen zeigen, dass auch Opferanwälte lautstark lückenlose Aufklärung und die Stärkung von Whistleblower-Schutz verlangen. Erst im Rahmen des G7-Gipfels in Italien wurden Forderungen nach globalen Standards für Opferschutz, Strafen für Mittäter und faire Verfahren lauter. Besonders im Kontext der aktuellen Diskussion rund um die Rolle von Frauen in Führungspositionen gilt: Diversität in der Chefetage ist kein nettes Extra, sondern eine Schlüsselfrage für mehr Gerechtigkeit und weniger Korruption.