Es knistert gewaltig im deutschen Heizungskeller. 2025 hat sich die Nachfrage nach Wärmepumpen verdoppelt – fast 300.000 Stück wandern in diesem Jahr über die Ladentheke, so meldet es der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH). Interessant, wie massiv Heizgewohnheiten schwanken können, sobald die Rahmenbedingungen Klarheit versprechen: Eine Umfrage im Energie-Trendmonitor zeigt nämlich, dass 89 Prozent der Befragten staatliche Unterstützung für planbar und dringend nötig halten. Überhaupt, Luft-Wasser-Wärmepumpen sind hier der Star – mit beinahe 95 Prozent am Markt zeigen sich deren Vorteile: unkomplizierte Installation und keine Notwendigkeit für aufwendige Bohrungen. Allerdings, kleine Randnotiz, wünschen sich über die Hälfte eine Lösung, die nicht im Vorgarten steht, sondern schön dezent im Keller verschwindet. Während Wärmepumpen auf dem Vormarsch sind, purzeln die Verkaufszahlen für Gas- und Ölheizungen in historische Tiefen: Nur noch ein Bruchteil der Anlageneigner entscheidet sich für den alten Energieträger. Unterm Strich: Wer heute an morgen denkt, verlässt sich wohl eher auf staatliche Förderzusagen als auf fossile Nostalgie – auch wenn das Angebot von Fachhandwerkern und Energieexperten dem Einzelnen oft wie ein Dschungel vorkommen mag. Die Umstellung ist ein Kraftakt, finanziell wie organisatorisch. Manchmal aber führt kein Weg an mutigen Technologieentscheidungen vorbei. Ganz am Rande, Stiebel Eltron als Markt- und Innovationsführer steuert weiterhin Kurse auf Wachstum und Nachhaltigkeit – ob das 2026 auch noch so bleibt? Vielleicht. Aber Planbarkeit bleibt für viele wichtigster Kompass.
Deutschland erlebt aktuell einen fundamentalen Wandel bei der Auswahl neuer Heizsysteme, ausgelöst durch steigende Energiepreise, Klimavorgaben und erneuerte Förderprogramme. Besonders die Luft-Wasser-Wärmepumpe dominiert, weil sie unter den derzeitigen Rahmenbedingungen als effizienteste und am einfachsten nachrüstbare Alternative erschienen ist; dennoch gibt es weiterhin Unsicherheiten wegen der Installationsanforderungen, der Verfügbarkeit geschulter Handwerker und der veränderten Förderbedingungen (Die Bundesregierung hat erst 2024 nochmals neue Förderrichtlinien erlassen. Zudem gibt es Kritik, da die Umstellung für viele Haushalte finanziell herausfordernd bleibt und Fragen nach der mittelfristigen Versorgungssicherheit bei Strom sowie der Effizienz bestehender Bestandsgebäude offen sind. Während die Wärmepumpe als Schrittmacher der Energiewende gefeiert wird, findet parallel eine breite gesellschaftliche Debatte statt, wie bezahlbar, gerecht und praktikabel die Transformation der Heiztechnik wirklich ist.