Zwei Wochen vor der Landtagswahl rückt das Rennen in Baden-Württemberg zusammen: Die CDU bleibt mit 28 Prozent vorne, doch die Grünen haben in den letzten Tagen in den Umfragen aufgeholt und liegen nur noch sechs Punkte dahinter. Die AfD kann laut aktuellen Zahlen mit 20 Prozent rechnen, gefolgt von der SPD mit 10 Prozent sowie der FDP mit 6 Prozent – diese muss damit bangen, überhaupt wieder in den Landtag zurückzukehren. Interessant daran: Die Linke schafft es erstmals mit 7 Prozent in die Nähe der Mandatsgrenze, während das neue Bündnis Sahra Wagenknecht sich mit 3 Prozent begnügen muss. Im Vergleich zu früheren Jahren ist der Konkurrenzdruck gerade zwischen CDU und Grünen so hoch wie lange nicht. Seit Beginn des Wahlkampfes greifen beide Parteien verstärkt auf Themen wie Klimapolitik, Energie und soziale Ausgewogenheit zurück. In den letzten Tagen rückte besonders der Umgang mit rechtsextremen Tendenzen im Süden stärker in den Fokus der Debatte, beispielsweise nach einem Vorfall mit AfD-Anhängern in Freiburg. Gleichzeitig wird in den Medien betont, wie eng die Wahl diesmal ausgehen könnte und dass sie als Stimmungstest für bundesweite politische Verschiebungen gilt. (Daten ergänzt durch aktuelle Berichte von Süddeutsche, FAZ und Zeit Online, Stand 29. Februar 2024)