Günther mahnt: Mehr Tempo bei Erneuerbaren in Krisenzeiten
Angesichts der Eskalation im Nahen Osten warnt Schleswig-Holsteins Regierungschef Daniel Günther (CDU) davor, beim Umbau des Stromsektors nachzulassen. Er sieht in erneuerbaren Energien den wichtigsten Hebel für gesellschaftliche Unabhängigkeit und Stabilität. Schleswig-Holstein habe früh bewiesen, was möglich sei, wenn man auf Wind und Sonne setze.
heute 16:16 Uhr | 2 mal gelesen
Klimaschutz und Energiesicherheit gehen für Günther Hand in Hand – das wird gerade jetzt besonders deutlich. Ein starker Ausbau von Wind- und Solarkraft sorge nicht nur für eine bessere CO₂-Bilanz, sondern mache Deutschland auch weniger erpressbar, wenn anderswo Konflikte aufflammen. Energiepolitik ist für ihn längst nicht mehr nur eine Frage der Technik oder des Preises, sondern zentral für die Sicherheit und Selbstbestimmung Europas. Nachdenken drängt sich auf: Wie lange wollen wir noch zögern? Günther jedenfalls fordert, dass Deutschland endlich Ernst macht – weniger Zwischenlösungen, mehr Mut zur Veränderung im großen Maßstab.
Günther warnt davor, die Risiken einer zu starken Abhängigkeit von fossilen Energielieferungen zu unterschätzen, was gerade durch die aktuelle Krisenlage erneut offengelegt wird. Die Landesregierung von Schleswig-Holstein sieht sich mit ihrer konsequenten Energiepolitik bestätigt und fordert, dass Deutschland die Geschwindigkeit beim Ökostrom-Ausbau drastisch erhöht. Ergänzend dazu zeigen Recherchen, dass insbesondere angesichts der Verwerfungen durch den Krieg zwischen Israel und Iran sowohl wirtschaftliche Unabhängigkeit als auch Netzstabilität ins Zentrum der politischen Debatte rücken. In aktuellen Berichten (u. a. bei der FAZ und Zeit) wird zudem betont, dass die notwendige Transformation nicht nur ökologisch, sondern auch industriepolitisch und sozial klug gestaltet werden muss. Diskussionen über neue Förderinstrumente und die Ausrüstung der Stromnetze mit Speichertechnologien bekommen neuen Schwung.