4. März 2026, 20:15 bis 20:30 Uhr - Sonderausgabe "Brennpunkt: Der Iran-Krieg"
Moderation: Christian Nitsche
Noch immer verschärft sich die Situation im Nahen Osten. Die Region kommt kaum zur Ruhe – heftige Kämpfe toben, Ungewissheit bleibt der einzige Fixpunkt. Die Folgen sind gravierend: Für die Bevölkerung vor Ort droht weiteres Leid, während weltweit Märkte und Regierungen auf die Eskalation reagieren.
Welche Konsequenzen zeigen sich bereits an Tankstellen oder auf Energiemärkten? Unsere Reporter liefern Einblicke, wie sich etwa der Streitpunkt Straße von Hormus zu einem Nadelöhr für die globale Versorgung entwickelt hat.
Tausende deutsche Urlauber stecken fest, die Regierung bringt eine Evakuierungsaktion auf den Weg – auch das mit Auswirkungen auf große Reiseanbieter und heimische Betriebe. In Washington mehren sich offene Forderungen nach einem Machtwechsel in Teheran. Aber: Wie steht es wirklich um Kräfte gegen das Regime im Iran? Barton Fragen, viele Unsicherheiten. Reporter vor Ort wagen eine Einschätzung: Ist nun auch eine Bodenoffensive denkbar?
Redaktion: Maximilian Burkhardt, Sebastian Kemnitzer, Stephan Keicher, Judith Schacht
Als Service werden die "Brennpunkt"-Sondersendungen wie gewohnt live mit Untertiteln und Gebärdensprach-Übersetzung ausgestrahlt und sind später über die ARD Mediathek abrufbar.
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Im Mittelpunkt steht die aktuelle Eskalation im Nahen Osten, speziell der Krieg mit und im Iran, dessen Entwicklungen zahlreiche Unsicherheiten für die Bevölkerung vor Ort und die Weltgemeinschaft bringen. Im Detail geht es um die Folgen für Energiemärkte, globale Lieferketten und die Reisebranche, nachdem viele Deutsche im Kriegsgebiet festsitzen. Die USA verschärfen den Druck auf Teheran, die heimische Opposition ringt um Handlungsspielraum und die Angst vor einer Bodenoffensive wächst. Nach neuesten Recherchen sorgen die Unruhen in der Straße von Hormus bereits für erste Lieferengpässe – etwa berichten taz und FAZ über drohende Ölpreissprünge und hohe Risiken für Frachtschiffe. Laut Süddeutscher Zeitung ist die gesellschaftliche und politische Stimmung im Iran so angespannt, dass auch moderate Stimmen vermehrt Repression fürchten. Zeit Online hebt hervor, wie die deutschen Reiseanbieter in Krisenstäben versuchen, ihre Gäste außer Landes zu bringen.