Ines Schwerdtner macht sich Sorgen, dass die Bundesregierung beim Verkauf von Rüstungsunternehmen an ausländische Investoren den Überblick verliert – insbesondere wenn diese Investoren aus politisch problematischeren Kreisen, wie der MAGA-Bewegung in den USA, stammen. Sie fordert, dass künftig nicht nur klassische Waffenbauer, sondern auch Zulieferer strenger überwacht werden. In der aktuellen Debatte über internationale Rüstungsbeteiligungen wird europaweit über verstärkten Schutz vor unerwünschten Investoren und die Gefahr geopolitischer Abhängigkeiten diskutiert. Inzwischen gibt es auch Forderungen aus anderen Parteien, strengere Prüfverfahren einzuführen – wohl auch, um Sicherheitsinteressen und demokratische Werte nicht dem bloßen Profit zu opfern. Weitere Details (Recherche): Die Bundesregierung hat sich in den letzten Tagen öffentlich kritisch geäußert – man wolle sogenannte 'Critical Infrastructure' und damit auch den Rüstungssektor „sensibler prüfen“. Auch die Debatten um die neuen EU-Regeln für ausländische Direktinvestitionen nehmen Fahrt auf; dort sehen Politiker Bedrohungen insbesondere durch autoritäre Investoren, aber auch durch Tech-Giganten aus den USA oder China. Gleichzeitig zeigen Recherchen, dass über Beteiligungsfirmen und Zwischenhändler bisher viele Umgehungswege bestanden – verschärfte Transparenzregeln und Meldepflichten scheinen in Arbeit zu sein.