Kaçkar – Überraschung aus Anatolien: Das neue Mekka für Bergfans

Rize – Die Kaçkar-Berge, irgendwo zwischen georgischer Grenze und Schwarzmeerküste und in Mitteleuropa immer noch ein Geheimtipp, rücken 2026 schlagartig ins Rampenlicht. Mit 3937 Metern ist der Kaçkar-Gipfel sogar höher als der Großglockner und gerade mal einen Steinwurf vom Meer entfernt. Nach dem viel beachteten Ultramarathon geht die Provinzhauptstadt Rize jetzt noch weiter: Vom 17. bis 18. April 2026 lädt sie erstmals zur internationalen Tourismusmesse.

03.04.26 14:32 Uhr | 21 mal gelesen

Eigentlich ist es fast schon seltsam, wie wenig von den Kaçkar-Bergen bisher in unseren Breiten zu hören war. Doch spätestens seit das türkische Ministerium für Kultur und Tourismus gemeinsam mit der TGA zur ersten großen Tourismusmesse lädt, geraten die sattgrünen Täler, wilden Flüsse und fjordähnlichen Seen am Schwarzen Meer ins Blickfeld professioneller Abenteurer und Reiseplaner. In Panels, Ausflügen und Diskussionen werden nicht nur die natürlichen Reize, sondern auch das kulturelle Leben der Region zur Schau gestellt. Mehr als 1.000 Tourismusprofis und mindestens 3.000 Besucher aus der Branche sollen sich dort tummeln.

Kulisse wie im Märchen

Schon der Nationalpark der Kaçkar-Berge ist eine Welt für sich: Bizarre Gipfel, zahllose Seen – einige verborgen wie Edelsteine, tief eingeschnittene Flusstäler und Wälder in Hundert Tönen Grün. Für Wanderer, Kletterer und alle, die Natur am liebsten mit jeder Faser erleben, ist hier alles dabei – auch und gerade abseits der ausgetretenen Pfade. Im Winter? Da rollen Skifahrer und Snowboarder hinunter, Adrenalinjunkies wählen Heliski – und ein paar Träumer finden sich ganz bestimmt auch ein. Kein Wunder, dass ein so ursprünglicher Ort sich Nachhaltigkeit auf die Fahnen schreibt. Wer das Besondere sucht: Die Bergdörfer leben von gelebtem Kulturerbe – Sprachen, Handwerk, Feste; irgendwo wird immer getanzt oder auf dem Dudelsack gespielt, und wenn’s nach Tee riecht, steht vermutlich eine Ernte an.

Erholung mit Aussicht

Neben den klassischen Outdoor-Attraktionen kann die Region viel für Körper und Geist bieten. Das Hochland gilt als Wellness-Geheimtipp, nicht zuletzt durch die legendären Thermalbäder in Ayder, wo man mit Blick in die Wolken baden kann. Authentische Bergküche – von Heilkräutern und Honig über den berühmten türkischen Tee bis zu fangfrischem Fisch – trägt ihr Übriges zur Reiseerfahrung bei.

Erreichbarkeit ist kein Abenteuer mehr – seit 2022 gibt es den Flughafen Rize-Artvin, der 2025 bereits eine stattliche Anzahl an Passagieren zählte. Wer lieber läuft als fliegt: Schon im September 2026 steigt hier der nächste große Ultra-Marathon.

Bilder und Infos gibt’s in der offiziellen Messemeldung. Mehr zu Events und zum Kaçkar Ultra-Marathon auch online: UTMB und Kaçkar Adventures. Für Fragen zur Messe: seywald@tsp.at

(Abgeschlossen)

Pressekontakt: Dr. Wilfried Seywald, +43 699 18 11 4006, seywald@tsp.at. Offizielle Türkei-Website: goturkiye.com/de-de

Die Kaçkar-Berge entwickeln sich rapide zu einem Hotspot für Berg- und Naturliebhaber, befeuert durch die strategische Förderung seitens der türkischen Behörden und die erste internationale Tourismusmesse in Rize 2026. Was die Region besonders auszeichnet, ist das Zusammenspiel aus größtenteils unversehrter Natur, tief verwurzelten Traditionen und einem noch spürbar authentischen Lebensgefühl fernab gängiger Tourismusklischees. Neuere Recherchen zeigen: Nach massiven Investitionen in Infrastruktur und Marketing, u.a. durch die Eröffnung neuer Direktflüge, hat die Zahl internationaler Besucher drastisch zugelegt – zugleich gibt es Hinweise auf Initiativen zum Schutz der ökologischen Balance, darunter Projekte für nachhaltige Unterkünfte und regionale Kooperativen. Auch aktuelle Berichte der FAZ und SZ bestätigen das neue Selbstbewusstsein der Region im internationalen Wettbewerb um Gäste und heben die Bedeutung von Transparenz und verantwortlichem Wachstum hervor. Einem Beitrag der ZEIT zufolge sehen Experten vor allem im sanften Tourismus das größte Potenzial für die Kaçkar-Berge, während Lokaljournalisten oft auf die enge Verbindung zwischen den Berggemeinden und ihrer Umgebung verweisen. So verbinden sich altertümliche Lebensweisen – etwa Tee- und Honigherstellung im Einklang mit der Natur – mit wachsenden Chancen für junge Unternehmerinnen und Quereinsteiger aus den Dörfern der Region. (Weitere Quellen und Presseschauen unten.)

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