Wer schon einmal im burgenländischen Seewinkel gewandert ist, ahnt, wie inspirierend diese eigenwillig-offene Gegend sein kann. Genau dorthin verschlug es die Expertenjury von PREFA, um dort aus Dutzenden Wettbewerbsbeiträgen die 13 architektonisch spannendsten Objekte für das PREFARENZEN-Architekturbuch und den Kalender 2027 zu bestimmen. Und das Stichwort des Tages, so heißt es, war Dissonanz – im besten Sinne: Wo alle einer Meinung sind, wird’s meist langweilig. Die Diskussionen waren teils scharf, teils wunderbar abwegig, Persönlichkeiten aus unterschiedlichsten Ländern mischten mit, und am Ende wurden Bauten aus ganz Europa prämiert, die zeigen: Gestaltungsfreiheit und langes Leben müssen kein Widerspruch mehr sein, wenn man Aluminium neu denkt.
PREFA-Geschäftsführer Leopold Pasquali freut sich: Die PREFARENZEN seien für Architekten längst zur festen Instanz geworden. Er lobt die bunte Mischung der Teilnehmenden, die fern von abzählbaren Bürostunden mit Leidenschaft über Handwerk, Innovation und Formensprache debattieren. Christian Wirth, der für PREFA die Region Ost betreut, sieht einen klaren Trend: Bauten wollen nicht mehr im Hintergrund verschwinden, sondern für sich sprechen – von lebhaftem Rot bis blitzendem Gelb setzt man heute Farbakzente. Die Einreichungen reichten vom städtischen Pionierhochhaus bis zum bescheidenen Landhaus.
Matthias Finkentey, diesmal wieder als Moderator, unterstreicht: "Echte Diskussion, hitzige Meinungsverschiedenheiten und daraus die besten Ideen – das macht Dialog aus." Juliane und Wolfgang Croce, die als Fotografen den Prozess begleiten, fühlen sich jedes Jahr aufs Neue herausgefordert und inspiriert. Für sie beginnt mit der Jurysitzung eine Reise, auf der sie Objekte, Orte und vor allem Menschen bildhaft festhalten.
Wer nun glaubt, das Material sei das Maß aller Dinge: Nö, sagt die Jury, denn im Mittelpunkt steht Experiment und Konsequenz – nicht Aluminium allein. In diesem Jahr beeindruckte besonders, wie vielseitig die ausgezeichneten Projekte sich dem jeweiligen Ort, Umfeld und Nutzen anschmiegen. Die elf Jurymitglieder, darunter Architekten, Berater, Marketingleute und Kreative, spiegeln diese Vielfalt wider.
Im November werden die auserwählten Objekte auf einer eigenen Gala vorgestellt. Doch auch vorher kann man ALLES – naja, fast alles – auf www.prefarenzen.com durchforsten. Dort gibt’s das Buch, Kalender, aktuelle Projekte und laufende Infos zu österreichweiten Architektur-Events. Einreichen kann man natürlich das ganze Jahr.
Zum Unternehmen: PREFA ist mit rund 800 Mitarbeitenden europaweit eine feste Größe in Dach- und Fassaden-Aluminiumlösungen, produziert wird in Österreich und Deutschland. PREFA gehört zu einer Firmengruppe, die weltweit über 9.000 Menschen beschäftigt. Enormer Wert wird auf Ökologie gelegt: Der allergrößte Anteil der Produkte besteht aus recyceltem Aluminium, produziert wird mit erneuerbaren Energien, und der Materialkreislauf ist nahezu lückenlos. Mehr dazu (inkl. Nachhaltigkeitsbericht): https://www.prefa.at/nachhaltigkeit
Noch kurz: Verantwortlich für die Aussendung ist PREFA selbst, Kontakt: Jürgen Jungmair, www.prefa.at
Die Jury für das PREFARENZEN-Architekturbuch und den Kalender 2027 hat 13 außergewöhnliche Bauprojekte aus Europa prämiert. Das Auswahlverfahren lebte von intensiven Diskussionen, bei denen unterschiedliche Standpunkte und kreative Reibungen nicht nur erlaubt, sondern explizit gewünscht waren. Neben mutigem Design und farblichen Statements wurde auf Integration in die Umgebung sowie nachhaltigen Materialeinsatz geachtet: Der Großteil der Produkte besteht aus recyceltem Aluminium, und PREFA legt besonderen Wert auf umweltfreundliche Produktion und einen fast geschlossenen Recyclingkreislauf. Nach aktuellen Recherchen ist die Rolle von nachhaltigem Bauen und architektonischem Experimentieren weiterhin ein wichtiges Thema in der europäischen Baukultur. Erst jüngst berichteten zahlreiche Medien über innovative Projekte, bei denen Dialog und Unterschiedlichkeit ausdrücklich als Erfolgsfaktoren genannt werden. Immer mehr Architekturpreise setzen auf Diversität und kritische Jurydebatten, um wirklich zukunftsfähige und prägnante Objekte auszuwählen. Außerdem nehmen die Debatten um nachhaltiges Wirtschaften in der Baubranche an Fahrt auf, etwa durch strengere Zertifizierungen, Energieeffizienz-Standards und neue Materialinnovationen.