Michael Kretschmer macht deutlich: Die Bundesländer und Gemeinden können zusätzliche Ausfälle bei der Einkommensteuer schlicht nicht verkraften. Er fordert, dass der Bund allein für die Aufkommensverluste aufkommt, da sonst eine Zustimmung zur Reform unwahrscheinlich ist. Außerdem treibt ihn die Sorge um die sinkende Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und die hohen Lohnnebenkosten um. Experten und Journalist:innen betonen, dass sich dieser Streit auf die bundesweite Steuer- und Sozialpolitik auswirken könnte. Im Hintergrund dieser Debatte stehen die wachsenden Haushaltsdefizite und die Sorge, dass ohne Ausgleichszahlungen vor allem soziale und kommunale Leistungen gefährdet wären. In aktuellen Debatten (unter anderem laut Süddeutscher, FAZ und Zeit) kämpfen nicht nur Sachsen, sondern viele Bundesländer mit strukturellen Finanzproblemen. Nach neuen Berichten bei der Süddeutsche Zeitung wächst die Unruhe vieler Landesregierungen wegen geplanter Kürzungen im Bundeshaushalt, die soziale Projekte und Schulsanierungen betreffen könnten: - Schlagzeilen machen dort die Forderungen von Kretschmer nach mehr finanzieller Verantwortung auf Bundesebene. - Ein Artikel in der ZEIT beschreibt die zunehmende Kluft zwischen Bund und Ländern in steuerpolitischen Fragen und wachsende Sorgen vor einem Flickenteppich an Kürzungen auf kommunaler Ebene. - Die FAZ beleuchtet, wie hohe Lohnnebenkosten nicht nur Unternehmen belasten, sondern auch die Bemühungen um die Rückverlagerung industrieller Produktion erschweren. Die Debatte um die Steuerreform steht also auch für größere Strukturprobleme der deutschen Finanz- und Sozialpolitik.
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