KSB knackt 3-Milliarden-Marke: Ein außergewöhnliches Geschäftsjahr 2025

Frankenthal – Die KSB SE & Co. KGaA, bekannt für Pumpen und Armaturen, legt nach: 2025 gelang dem Unternehmen ein Rekordjahr. Erstmals knackte KSB bei Umsatz und Auftragseingang die Schwelle von drei Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) wurde weiter verbessert – trotz widriger Rahmenbedingungen.

heute 10:00 Uhr | 3 mal gelesen

Wenn man ehrlich ist – an solche Zahlen hatte zuletzt kaum jemand geglaubt. KSB hat im Geschäftsjahr 2025 einiges vorgelegt: Der Auftragseingang kletterte um 2,9 Prozent auf mehr als 3,2 Milliarden Euro. Hätte man die unseligen Währungsschwankungen außen vor gelassen, hätte es gar mehr als fünf Prozent Plus gegeben! Besonders das Segment Pumpen sprudelte mit satten Zuwächsen: Allen voran der Bereich Wasser brummte kräftig – offenbar ließ sich damit viel bewegen. Weniger rosig sah's dagegen im Aftermarket-Service aus, also bei Ersatzteilen und Wartung. Hier drückten die Märkte Bergbau und Energie den Auftragseingang, Währungseinflüsse taten ihr Übriges. Und beim Umsatz? Da ist KSB erstmals jenseits der Drei-Milliarden-Euro-Linie gelandet – eine Marke, die intern fast symbolisch gewertet wurde. Währungsbereinigt fiel das Wachstum solider aus als es auf den ersten Blick scheint. Allerdings gab es Gegenwind im Bergbau – minus fünf Prozent sind schon deutliche Spuren. Europa war und bleibt das Herzstück des Geschäfts; prozentual schob sich aber der Nahe Osten / Afrika an die Spitze, trotz insgesamt schier endloser Währungsquerelen außerhalb Europas. Das EBIT – also der operative Gewinn vor Steuern und Zinsen – legte leicht zu. Pumpen gaben mit einem Plus bei der Rendite den Takt vor, aber bei Armaturen und im Servicesegment ging es abwärts. Ein Teil der Erklärung: Millionen-Investitionen liefen in die Umstellung der SAP-Systeme, Digitalisierung lässt grüßen. Trotz internationaler Konflikte, spürbarer Handelsbarrieren und insgesamt rauen Bedingungen betonen Vorstand und Geschäftsleitung den Teamgeist und die Widerstandsfähigkeit. 2025 war – gegen die Stimmungslage – das beste KSB-Jahr bis dato, wie Dr. Timmermann einräumt. Aktionäre werden Anteil am Erfolg abbekommen, Dividende inklusive. Gleichzeitig wurde die Geschäftsführung für zwei weitere Jahre an Bord geholt – die nächste Weichenstellung. Für das laufende Jahr bleibt Führungskraft und ein gehöriges Maß Skepsis gefragt: Weltpolitisch bleibt es düster. Dennoch glaubt man bei KSB an die Stabilität des Unternehmens. Ganz abgeschlossen ist die Zukunftsdebatte aber noch nicht. Für alle, die tiefer abtauchen möchten: Das komplette Pressematerial samt Zahlenwerk gibt’s digital – und damit, irgendwie, immer eine Idee aktueller.

KSB hat im Jahr 2025 sowohl im Auftragseingang als auch beim Umsatz neue Maßstäbe gesetzt und erstmals die 3-Milliarden-Euro-Grenze überschritten. Treiber war vor allem das Pumpen-Segment, während Ersatzteilgeschäft und Armaturen hinterherhinkten, teils auch durch schwierige Märkte und Währungsschwankungen. Trotz internationaler Krisen, gestiegener Kosten und wirtschaftlicher Unsicherheiten bleibt die Konzernführung optimistisch – und setzt auf Kontinuität an der Spitze. Neue Entwicklungen aus der Branche zeigen: Der weltweite Bedarf an Wasserinfrastruktur und die Auswirkungen geopolitischer Unsicherheiten beeinflussen das Geschäft weiterhin. Mit Transformationsprojekten wie der SAP-S/4HANA-Umstellung versucht KSB, sich fit für die Zukunft zu machen, trotz steigender Investitions- und Rohstoffkosten. Darüber hinaus profitiert das Unternehmen von langfristigen Trends wie Nachhaltigkeitsinitiativen in der Industrie, muss sich aber gleichzeitig verstärkt mit den Folgen globaler Lieferkettenstörungen und hohen Energiekosten auseinandersetzen. Außerdem rückt die Bedeutung von digitalen Services und datengetriebenen Lösungen immer mehr in den Fokus, wodurch auch klassische Geschäftsmodelle bei Industriezulieferern wie KSB zunehmend in den Wandel geraten.

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