Leichte Umsatzsteigerung im Dienstleistungssektor im Februar

Im Februar 2026 konnte der deutsche Dienstleistungsbereich (ohne Finanz- und Versicherungsgewerbe) laut ersten Zahlen vom Statistischen Bundesamt leichte Umsatzzuwächse verzeichnen – sowohl preisbereinigt als auch nominal im Vergleich zum Vormonat.

heute 08:08 Uhr | 3 mal gelesen

Schaut man auf die Werte im Vergleich zum Februar 2025, zeigt sich: Die Umsätze im Dienstleistungssektor sind real um 2,4 Prozent und nominal sogar um 4,0 Prozent angewachsen. Bemerkenswert hierbei: Besonders kräftig war das Plus bei freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen – mit 0,9 Prozent Zuwachs gegenüber Januar 2026 ragen sie klar heraus. Im Bereich Verkehr und Lagerei gab es ein moderates Wachstum von 0,4 Prozent, und Information sowie Kommunikation legten um 0,3 Prozent zu. Kaum auffällig, aber immerhin positiv: Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen und das Segment Grundstücks- und Wohnungswesen steigerten sich im Monatsvergleich minimal um jeweils 0,2 Prozent. Offenbar war es kein bahnbrechender Sprung – eher ein stilles, gleichmäßiges Weiterwachsen.

Insgesamt bleibt der Zuwachs im deutschen Dienstleistungsbereich im Februar 2026 moderat, aber immerhin stabil. Die Zahlen deuten darauf hin, dass die wirtschaftliche Grundstimmung im Dienstleistungssektor noch immer robust ist, obwohl keine großen Sprünge zu beobachten sind. Bemerkenswert ist, dass insbesondere die wissensintensiven Felder wachsen, wohingegen typische Präsenzbereiche wie etwa die Gastronomie oder persönliche Dienstleistungen weiterhin schwächeln. Nach aktuellen Branchenberichten profitiert der Sektor vom gestiegenen Bedarf an Beratungen und Digitalisierungslösungen – Stichwort Transformation. Allerdings zeichnen sich laut jüngsten Pressekommentaren kleine Wolken am Horizont ab: Fachkräftemangel, Unsicherheiten in der Energieversorgung und wirtschaftspolitische Unklarheiten bremsen das Tempo gewissermaßen aus.

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