"maybrit illner": Doppelsendung im ZDF zur Eskalation im Nahen Osten

Mainz – Der ZDF-Talk "maybrit illner" widmet sich diese Woche doppelt dem eskalierenden Konflikt im Mittleren Osten. Am Mittwoch, 4. März 2026, läuft eine zusätzliche Spezialausgabe um 22:15 Uhr, und am Donnerstag, 5. März, zur gewohnten Sendezeit. Bereits am Mittwochabend berichtet ein "ZDF spezial" ab 19:25 Uhr über die neuesten Entwicklungen zu den Angriffen auf den Iran.

heute 18:32 Uhr | 3 mal gelesen

Mit massiven Angriffen auf den Iran versuchen Israel und die USA, einen Regimewechsel herbeizuführen. Allerdings deutet bislang nichts auf einen nahenden Zusammenbruch der Führung in Teheran hin – vielmehr reagiert der Iran mit Gegenangriffen gegen Israel und die Golfstaaten und blockiert außerdem den wichtigen Seeweg durch die Straße von Hormus. Wie lange hält die iranische Führung dem Druck stand? Gibt es eine Chance, dass sich das Volk selbst erhebt, oder rutschen nun ganze Regionen noch tiefer ins Chaos? Die Auswirkungen sind jetzt schon deutlich spürbar: Sprunghaft gestiegene Energiepreise, Einschränkungen im Luftverkehr und Turbulenzen im internationalen Handel. Kanzler Scholz reist nach Washington, um deutsche und europäische Standpunkte zu vertreten – doch wie relevant ist Europa überhaupt für den ehemaligen und womöglich zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump? Welche Rolle bleibt Deutschland in diesem unübersichtlichen Krieg, und wie sehr wird das Land durch die Krise belastet? In der Sendung diskutieren Politiker*innen und Fachleute wie Norbert Röttgen (CDU), Ex-US-General Ben Hodges, Nahost-Expertin Bente Scheller und die Journalistin Mariam Lau miteinander und ringen um Antworten.

Der aktuell eskalierende Konflikt im Nahen Osten hat das politische und wirtschaftliche Gleichgewicht weltweit erschüttert. Die jüngsten israelisch-amerikanischen Militäraktionen gegen den Iran könnten zu einer Destabilisierung der gesamten Region führen, während der Iran nicht nur militärisch, sondern auch geopolitisch in die Offensive geht. Die Reaktionen der internationalen Gemeinschaft sind zurückhaltend – Analysten warnen vor einer Ausweitung des Krieges und potenziellen Fluchtbewegungen, während Hoffnung und Sorge um mögliche innere Reformen im Iran Hand in Hand gehen. Nach neuesten Informationen (z. B. von der FAZ und Spiegel) zeigt sich, dass auch Europas Energieversorgung unter massivem Druck steht, da die Straße von Hormus eine der wichtigsten Öltransportrouten ist. Die EU und Deutschland suchen noch nach einer aktiven Rolle im Konfliktmanagement, wobei viele politische Kräfte eine diplomatische Lösung anmahnen. Kanzler Scholz hat bei seinem USA-Besuch die Solidarität mit Israel betont, zugleich aber vor einer weiteren Eskalation gewarnt.

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