Mitten in der Geschichte – Eine ZDF-Reise zu den Wurzeln der deutschen Demokratie
Mainz – Kaum zu glauben, dass es diesen Tag noch nie gab: Am 18. März wird erstmals überall in Deutschland der 'Tag der Demokratiegeschichte' gefeiert. Die Idee dahinter klingt simpel und ist dennoch bedeutsam – erinnern, sich bewusst machen, dass Demokratie mutige Menschen und entscheidende Orte braucht, um zu bestehen. Das ZDF legt dazu noch eine Schippe drauf: Mit dem aufwendigen Terra X History-Streaming-Projekt und einer Prime-Zeit-Doku, in der Mirko Drotschmann alias 'MrWissen2go' durch alle 16 Bundesländer tingelt, um 35 geschichtsträchtige Orte zu entdecken. Drehstart? Mitte April, ein passender Ort: das Hambacher Schloss in Rheinland-Pfalz.
heute 13:27 Uhr | 2 mal gelesen
Nicht nur große Namen wie die Frankfurter Paulskirche, der Berliner Reichstag oder das Brandenburger Tor stehen hier im Fokus. Mirko Drotschmann wirft auch ein Scheinwerferlicht auf weniger bekannte Plätze, an denen sich Geschichte ganz leise oder völlig überraschend manifestiert hat. Orte, mit denen man vielleicht im Alltagsbewusstsein gar nichts verbindet – und doch tragen sie das Erbe demokratischer Bewegungen, wie verborgene Fußnoten im Geschichtsbuch. Was damals geschah, wird nicht einfach erzählt, sondern szenisch gezeigt, mit Archivmaterial verknüpft und durch Interviews mit Experten und Zeitzeugen lebendig gemacht.
Die Produktion läuft unter enger Zusammenarbeit mit der Stiftung 'Orte der deutschen Demokratiegeschichte', unterstützt durch das 'Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland' und den Verband der Geschichtslehrerinnen und -lehrer. Gedreht wird voraussichtlich bis Anfang 2027, Autorinnen und Autoren kommen aus der bewährten ZDF-Zeitgeschichtsredaktion. Noch steht kein Datum für die Erstausstrahlung, aber das Format will mehr als nur Fernsehen bieten: Ergänzt wird das Ganze durch Social-Media-Angebote und die ZDF-goes-Schule-Events, die Schüler:innen und Lehrkräfte direkt einbinden. Ein besonderer Termin dafür ist schon gesetzt – am 18. März 2026 lädt das ZDF ins 'Haus der Geschichte' nach Bonn. Klingt nach: Bitte vormerken!
Das ZDF initiiert mit einem großen Dokumentationsprojekt eine neue mediale Annäherung an 35 zentrale und überraschende Orte der Demokratiegeschichte in Deutschland. Moderiert von Mirko Drotschmann und produziert in enger Kooperation mit renommierten Stiftungen, will die Reihe historische Ereignisse aufgreifen und in ihren aktuellen Bezug setzen – unter Einsatz von Experteninterviews, Zeitzeugenberichten und Filmszenen. Neben Social-Media-Begleitung und schulischen Zusatzformaten setzt das Projekt ein deutliches Zeichen für Demokratiebewusstsein.
Erweitert durch aktuelle Recherchen:
In den letzten Tagen wurde in mehreren Leitmedien über die Herausforderungen an die Demokratie und die zunehmende Gefahr von Extremismus in Deutschland diskutiert – besonders vor dem Hintergrund aktueller Ereignisse wie der Europawahl und Protestbewegungen. Die Süddeutsche Zeitung brachte die neuen Formen der Erinnerungskultur ins Gespräch und wie Institutionen versuchen, junge Menschen für Demokratie zu begeistern. Zudem wurde die Rolle der Medien bei der Stärkung demokratischer Werte hervorgehoben, wie unter anderem die FAZ und taz berichten. Gerade der Einsatz digitaler Formate gewinnt laut der Zeit und t3n an Bedeutung, um auch die Generation TikTok zu erreichen und zu motivieren.