Kay Gottschalk, stellvertretender Bundessprecher der AfD, bringt es pointiert und nicht ohne Ärger auf den Punkt: "Diese Regierung ignoriert die Sorgen der Leute, während Preise und Kosten Tag für Tag steigen." Mit Blick auf die Diskussion um das Ehegattensplitting wird klar: Eine Abschaffung käme für viele einer handfesten Steuererhöhung gleich – mitten ins Herz der sogenannten Mitte der Gesellschaft. Gottschalk fordert stattdessen ein echtes Familiensplitting, das Kinder stärker entlastet, und sieht in den jüngsten Debatten nichts als einen Angriff auf Familien, Mittelstand und Leistungsträger. Besonders unverständlich sei, dass jetzt auch noch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer im Raum steht – ausgerechnet diejenigen werden getroffen, die ohnehin schon knapsen müssen. Hinzu kommt das Thema hoher Spritpreise, verschärft durch Konflikte wie im Nahen Osten und den Ärger um blockierte Handelswege: Entlastung bleibt aus, so Gottschalk, die Bundesregierung steckt den Kopf in den Sand. Die AfD fordert die Rücknahme der CO2-Abgabe sowie eine Senkung der Mehrwertsteuer; ihr umfassendes Steuerentlastungsprogramm fand im Bundestag aber wenig Gehör. Fazit Gottschalk: "Wir wollen Familien und die Wirtschaft stärken, nicht auspressen – während Schwarz-Rot nur neue Belastungen ins Auge fasst."
Der Vorschlag, das Ehegattensplitting in Deutschland abzuschaffen, entfacht eine hitzige Debatte: Kritiker wie Kay Gottschalk sehen darin eine versteckte Steuererhöhung und Belastungen vor allem für klassische Familienmodelle. Gleichzeitig wird eine mögliche Erhöhung der Mehrwertsteuer diskutiert, was gerade untere und mittlere Einkommensschichten treffen würde. Nach Recherchen aktueller Artikel gibt es weitverbreitete Sorgen um die soziale Gerechtigkeit dieser Maßnahmen, doch manche Experten argumentieren, dass eine Reform des Splittings gerechter und moderner wäre – etwa zugunsten einer stärkeren Einbeziehung von Kindern und Alleinerziehenden. Neben Gottschalk äußern sich auch Wirtschaftsinstitute warnend vor weiteren Steuerlasten angesichts der ohnehin angespannten Situation – Stichwort: Inflation und gestiegene Energiepreise. Unklar bleibt noch, wie konkret und schnell die Vorhaben umgesetzt werden könnten; Stimmen aus SPD und CDU verweisen jedenfalls auf die Notwendigkeit, das Steuerrecht an heutige Lebensrealitäten anzupassen.