NORMAL – Der neue Sheriff sorgt ab 16. April 2026 im Kino für Chaos

In der bayerischen Provinzstadt Normal scheint das Leben vertraut stillzustehen, zumindest auf den ersten Blick. Doch als Bob Odenkirk in der Rolle des Sheriffs die Bühne betritt, kippt die trügerische Idylle – und plötzlich geraten Routinen, Nachbarschaften und Moralvorstellungen gehörig ins Wanken. Ben Wheatley inszeniert einen Film, der Action und rabenschwarzen Witz so schnörkellos zusammenknüpft wie selten zuvor.

heute 15:52 Uhr | 3 mal gelesen

Eigentlich hätte Sheriff Ulysses (Bob Odenkirk) sich auf eine ruhige Pausenbank im verschlafenen Normal gefreut – fernab von ehelichen Turbulenzen und den Narben des letzten Jobs. Doch ausgerechnet ein schiefgegangener Bankraub reißt ihn schneller in ein Sumpfgebiet aus Lügen und Geheimnissen, als ihm lieb sein kann. Irgendwer hat hier ziemlich viel Dreck am Stecken – und mit jedem Versuch, das aufzudecken, gerät Ulysses nicht nur in die Schusslinie, sondern entdeckt an sich selbst Seiten, die er lieber verschlossen gehalten hätte. Der Streifen „NORMAL“ schaufelt nicht einfach Sensationen ab: Mit Bob Odenkirk, der das Kunststück beherrscht, hinter dem Durchschnittsgesicht eine urkomische und gefährliche Welt zu verbergen, bekommt die Geschichte ein höchst menschliches, fast gebrochenes Zentrum. Neben ihm laufen Henry Winkler und Lena Headey zu Hochform auf, während der Regisseur Ben Wheatley aus dem aufmüpfigen Drehbuch von Derek Kolstad einen ungewöhnlichen Krimi mit ständig wechselndem Tonfall destilliert. Schon bei seinem Auftritt beim Filmfestival in Toronto 2025 wurde der Film als eines der originelleren Genre-Highlights der nächsten Zeit gehandelt.

In "NORMAL" wird aus dem amerikanischen Kleinstadtklischee ein actionreicher und humorvoller Parforceritt, der mit bekannten Gesichtern und einem Mix aus stimmungsvoller Kulisse und bissigem Witz für frischen Wind im Actionkino sorgt. Inszeniert von Ben Wheatley, der nach seiner Arbeit an großen Blockbustern hier zu seinem eigensinnigeren Stil zurückfindet, und geschrieben von John Wick-Mastermind Derek Kolstad, entsteht hier ein Film, der Genregrenzen eher ignoriert als einhält: Thriller, Komödie, Drama – alles in ständiger Bewegung. Weltweit warten Kritiker gespannt auf den Kinostart, nachdem der Film beim TIFF 2025 für Furore sorgte und von vielen als kluge, wilde Genre-Reflektion gewertet wurde. FRISCHE INFOS (Stand: Juni 2024): Laut "The Hollywood Reporter" zählt "NORMAL" zu den am meisten diskutierten Beiträgen der diesjährigen Filmmesse in Cannes, wo bereits erste Szenen für Branchenprofis gezeigt wurden. Die Zusammenarbeit zwischen Bob Odenkirk und Lena Headey wird in Vorab-Rezensionen als "explosiv" beschrieben, während Regisseur Wheatley nach "Meg 2" beweist, dass er auch mit kleineren, verschrobenen Stoffen zu begeistern vermag. Diverse deutsche Kino- und Feuilleton-Portale wie "filmstarts.de" und "Moviepilot" berichten über eine spürbar wachsende Fan-Erwartung, unter anderem, weil Wheatley in mehreren Interviews andeutete, dass der Film auch politische Untertöne in der aktuellen amerikanischen Gesellschaft aufgreifen werde.

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