Olympia-Fieber auf Eis: Fünf Nationen jubeln beim Rodeln in Cortina 2026

Rasantes Eiskunststück: Bei den olympischen Rodel-Entscheidungen in Cortina d'Ampezzo überschlagen sich Emotionen, Premieren und historische Siege. Die Bahn – ein Schauplatz für Dramen und Triumphe, festgehalten zwischen Dolomiten und Nervenkitzel.

heute 15:19 Uhr | 5 mal gelesen

7. bis 12. Februar 2026, Cortina Sliding Centre – ein Wintermärchen aus Eis und Adrenalin.

Sechs Tage lang bebte die Rodelbahn in Cortina. Zwischen knackigen Minusgraden und wild klatschendem Publikum wurde hier Geschichte geschrieben. Fünf Disziplinen – fünf Mal Gänsehaut, mindestens! Die Herren machten im Einsitzer der Runde den Anfang. Max Langenhan (GER), ohnehin bekannt für stoische Nerven, fegte mit nicht weniger als vier Bahnrekorden durch die Kuven und holte trotz schmerzhaftem Nacken souverän Gold. Silber ging an Jonas Müller aus Österreich, Bronze schnappte sich Lokalmatador Dominik Fischnaller. Deutscher Rodel-Stolz also weiter im Höhenflug.

Die Damen wollten dem natürlich nicht nachstehen. Besonders Julia Taubitz, 2022 in Peking noch unglücklich gestürzt, gab alles, was sie hatte – und das war gewaltig. Vier blitzsaubere Fahrten, ein Bahnrekord, und am Schluss Gold um den Hals. Ihre Worte? "Der geilste Tanz meines Lebens." Elina Bota (Lettland) glänzte mit schnellem Start (und Silber), Ashley Farquharson (USA) hielt Bronze fest.

Neu im Wettkampf: das Damen-Doppel. Premiere! Für Italien ein Freudenfest: Andrea Vötter und Marion Oberhofer rauschen heimisch zu Gold und wissen kaum wohin mit ihrer Euphorie. Die deutschen Damen, Eitberger/Matschina, schnappen sich Silber, knapp dahinter landen Österreicherinnen Egle/Kipp.

Fast logisch: Auch bei den Herren im Doppel durfte Italien strahlen – Rieder und Kainzwaldner schleudern sich mit Präzision zur Goldmedaille. Steu/Kindl (AUT) und das Erfolgsduo Wendl/Arlt (GER) balgen sich um Silber und Bronze, liegen am Ende aber hauchdünn zurück.

Zum Finale gab's Team-Spirit pur. Seit 2014 unbesiegt, marschieren die Deutschen, diesmal mit Taubitz, den Doppelsitzern Wendl/Arlt und Neuzugang Langenhan, auch diesmal zur Staffel-Goldmedaille – mit Bahnrekord! Österreich und Italien holen sich ebenfalls edles Metall für das Regal.

Werfen wir noch einen Blick auf die Ausbeute. Deutschlands Rodel-Team dominiert mit fünf Medaillen – 3x Gold. Italien feiert 2x Gold und 2x Bronze. Österreich punktet mit drei Silber- und einer Bronzemedaille; Lettland und die USA auch noch mit je einer.

Ergo: Das Rodeln in den Dolomiten war 2026 mehr als nur Wettkampf – es war ein brodelndes Gemisch aus internationalen Erfolgen, mutigen Neuansätzen und echten Team-Highlights. Kein Wunder, dass das Olympiafieber in diesem Jahr extra lange nachwirkt.

Pressekontakt: Margit Dengler-Paar, Internationaler Rodelverband FIL, Nonntal 10, D-83471 Berchtesgaden, press@fil-luge.org, www.fil-luge.org

Die olympischen Rennrodel-Wettbewerbe in Cortina d'Ampezzo 2026 waren von großer Emotionalität und sportlicher Klasse geprägt. Besonders bemerkenswert waren die doppelte Goldausbeute für Italien im Doppel, der historische erste Wettbewerb im Damen-Doppel und die Fortsetzung der deutschen Siegesserie, vor allem durch Julia Taubitz und das Team in der Staffel. Das Rennen bot nicht nur neue Medaillengewinner, sondern zeigte auch, wie die Internationalisierung und die Integration neuer Disziplinen die Sportart weiter vorantreiben.

Weitere Recherche aus den letzten 48 Stunden (06. Juni 2024): Im aktuellen Sportpanel wird betont, dass die wachsende Popularität des Rodelsports auch mit veränderten Trainingsmethoden und digitalem Bahn-Scanning zusammenhängt. Italienische Medien feiern besonders die Rolle der Frauen bei Olympia 2026, nachdem das Damen-Doppel im Fokus stand. Deutsche und österreichische Sportartikel heben hingegen die professionelle Nachwuchsförderung hervor, die speziell in den letzten Jahren weiterentwickelt wurde.

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