Oscar Piastri triumphiert im Katar-Sprint – Russell Zweiter, Norris geschlagen

Mit einem souveränen Auftritt sichert sich Oscar Piastri den Sieg im Formel-1-Sprint in Katar und holt wichtige Zähler im WM-Duell mit Teamkollege Lando Norris.

29.11.25 15:45 Uhr | 76 mal gelesen

Oscar Piastri hat dem Sprintrennen in Katar spürbar seinen Stempel aufgedrückt: Vom Start weg ließ er keinen Zweifel an seiner Targetrichtung und überquerte letztlich als Erster die Ziellinie des Lusail Circuit. George Russell folgte auf dem zweiten Platz, während Lando Norris, der Polesetter des letzten großen Wochenendes, sich mit Rang drei begnügen musste. Piastri, nicht unbedingt als Favorit angereist, konnte während der gesamten Renndistanz konstant zulegen – manchmal hat man das Gefühl, als würde er einfach von Kurve zu Kurve im eigenen Rhythmus tanzen. Im Mittelfeld ging es turbulenter zu: Yuki Tsunoda kassierte zunächst eine Zeitstrafe wegen Tracklimits, doch nach längerer Rennleiter-Diskussion wurde diese wieder zurückgenommen – Tsunoda durfte sich über seinen sechsten Platz freuen. Andrea Antonelli rutschte dadurch auf Rang sieben ab. Max Verstappen zeigte wie so oft Kämpfergeist, machte einige Plätze gut und rettete am Ende den vierten Platz, auch wenn ihm das Lächeln im Parc Fermé eher schwerfiel. Manchmal läuft’s eben einfach nur okay.

Piastris Sieg im Katar-Sprint hat ordentlich Bewegung in die Fahrer-Wertung gebracht – er verkürzt dabei den Abstand zu Norris auf lediglich zwei Punkte. Besonders erwähnenswert: Die Jury-Entscheidung zu Tsunodas Strafe hebt hervor, dass auch im Sprint jeder Zentimeter zählt und keine Entscheidung unumstößlich ist. Verstappen, sonst fast schon abonniert auf Bestleistungen, wirkte durch den Startplatz und die Rennumstände leicht angekratzt. Insgesamt blieb das Feld ungewöhnlich überschaubar, einige Fahrer wie Hamilton und Stroll mussten notgedrungen aus der Box losfahren – vielleicht eine der undankbarsten Aufgaben eines Renntages. Wer übrigens auf Regendrama hoffte, wurde enttäuscht: Die Bedingungen blieben stabil. Und so bleibt die Formel 1, trotz aller Technik, manchmal ganz altmodisch spannend durch knappe Entscheidungen und unerwartete Wendungen. Aktuelle Recherchen zeigen, dass vor allem die taktischen Strategien der Teams in den Medien besprochen werden. Während McLaren sowohl für die Entwicklung des Boliden als auch für das Teamgefüge gelobt wird, diskutieren Experten über die Auswirkungen enger WM-Stände auf die Schlussphase der Saison. Internationale News betonen zudem, dass der Katar-Sprint als Gradmesser für die kommenden Rennen gesehen wird, da die Strecke außergewöhnlich hohe Belastungen an Mensch und Maschine stellt.

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