Piastris Sieg im Katar-Sprint hat ordentlich Bewegung in die Fahrer-Wertung gebracht – er verkürzt dabei den Abstand zu Norris auf lediglich zwei Punkte. Besonders erwähnenswert: Die Jury-Entscheidung zu Tsunodas Strafe hebt hervor, dass auch im Sprint jeder Zentimeter zählt und keine Entscheidung unumstößlich ist. Verstappen, sonst fast schon abonniert auf Bestleistungen, wirkte durch den Startplatz und die Rennumstände leicht angekratzt. Insgesamt blieb das Feld ungewöhnlich überschaubar, einige Fahrer wie Hamilton und Stroll mussten notgedrungen aus der Box losfahren – vielleicht eine der undankbarsten Aufgaben eines Renntages. Wer übrigens auf Regendrama hoffte, wurde enttäuscht: Die Bedingungen blieben stabil. Und so bleibt die Formel 1, trotz aller Technik, manchmal ganz altmodisch spannend durch knappe Entscheidungen und unerwartete Wendungen. Aktuelle Recherchen zeigen, dass vor allem die taktischen Strategien der Teams in den Medien besprochen werden. Während McLaren sowohl für die Entwicklung des Boliden als auch für das Teamgefüge gelobt wird, diskutieren Experten über die Auswirkungen enger WM-Stände auf die Schlussphase der Saison. Internationale News betonen zudem, dass der Katar-Sprint als Gradmesser für die kommenden Rennen gesehen wird, da die Strecke außergewöhnlich hohe Belastungen an Mensch und Maschine stellt.