Trump: Übervolle Waffenlager bieten endlose Optionen für Konflikte

Donald Trump bereitet seine Unterstützer verbal auf eine mögliche, langwierige Auseinandersetzung mit dem Iran vor – und betont dabei die beispiellose Fülle an amerikanischen Waffen.

heute 06:53 Uhr | 4 mal gelesen

Mit seinem üblichen Hang zur Zuspitzung sagt Donald Trump: Das Arsenal der USA sei prall gefüllt – insbesondere im Bereich mittlerer und oberer Qualität gäbe es so viele Waffen wie noch nie. Er gehe sogar so weit, von 'praktisch grenzenlosen Vorräten' zu sprechen, mit denen sich Kriege quasi unverzagt in die Länge ziehen und, verständlicherweise aus seiner Sicht, gewinnen ließen. Nur an der Spitze, im „obersten Qualitätssegment“, gebe es noch kleine Lücken, bemängelt Trump. Die Verantwortung dafür schiebt er zielsicher – kein Wunder – auf Joe Biden, da dieser zu großzügig Waffen an die Ukraine geliefert habe, ohne für ausreichend Nachschub zu sorgen. Zeitgleich setzt das amerikanisch-israelische Bündnis seine Angriffe auf den Iran fort. US-Militärs berichten von erfolgreichen Schlägen gegen Kommandozentralen, Abschussrampen für Raketen und Drohnen, Flugabwehrstellungen sowie militärische Flugplätze innerhalb Irans. Derweil reagiert Teheran seinerseits mit fortgesetzten Raketenangriffen: Neben Israel selbst wurden unter anderem auch US-Botschaften in Riad und Kuwait durch iranische Drohnen ins Visier genommen. In der Region herrscht ein ständiges Hin und Her. Man hat beinahe das Gefühl, als würde die Eskalationsspirale von beiden Seiten bewusst am Drehen gehalten.

Trump wiederholt seine These von beinahe unerschöpflichen US-Waffenreserven, lädt dabei Biden für Lücken im Bereich der modernsten Ausrüstung die Schuld auf – wegen der Unterstützung der Ukraine. Die Konflikte zwischen den USA/Israel und Iran laufen aktuell auf Hochtouren: Militärische Infrastruktur und Kontrollpunkte wurden gezielt zerstört, im Gegenzug greifen iranische Truppen diplomatische Einrichtungen an. Laut aktuellen Recherchen berichten internationale Medien übereinstimmend von einer deutlichen Eskalation – mit Warnungen vor einer Ausweitung des Konflikts. Zusätzlich bleibt die Versorgungslage mit Waffen weltweit Thema: Die New York Times wie auch Washington Post analysieren, dass die militärischen Ressourcen der USA kurzfristig ausreichend sind, ein dauerhafter Materialnachschub aber von der Industrie und politischen Entscheidungen abhängt. Stimmen aus Europa, insbesondere aus Deutschland und Frankreich, rufen zur Zurückhaltung auf und warnen vor einem unkontrollierbaren Flächenbrand. Vor Ort in der Region verschärft sich die humanitäre Lage rapide – Hilfsorganisationen warnen, dass sich zivile Opfer durch anhaltende Luftschläge und Raketenbeschuss mehren.

Schlagwort aus diesem Artikel