Die Studie "Autonation im Wandel 2026" vergleicht aktuelle Zahlen aus rund 400 deutschen Regionen sowie 30 europäischen Ländern. Sie legt offen, dass Norwegen den E-Auto-Boom vor allem politischen Rahmenbedingungen wie Steuererleichterungen und starker Ladeinfrastruktur zu verdanken hat, nicht direkten Prämien. Der deutsche Markt profitiert aktuell stark vom wachsenden Gebraucht-Segment, was das langfristige Ziel einer breiten E-Mobilität bereits unterstützt. Neuere Berichte etwa auf Spiegel, Zeit und FAZ bestätigen, dass die Wirksamkeit von Kaufprämien aktuell von vielen Experten angezweifelt wird und insbesondere die Transformation der Ladeinfrastruktur, Strompreise und Second-Hand-Angebote als entscheidend gelten. Zudem warnen mehrere Fachleute, dass eine kurzfristige Prämienpolitik sogar zu Mitnahmeeffekten führen könne – also E-Autos gekauft werden, die ohnehin schon verkauft worden wären. Die Bundesregierung diskutiert daher, ob gezielte Maßnahmen für benachteiligte Gruppen und regionale Unterschiede wichtiger wären als pauschale Zuschüsse. Recherchen aus führenden Medien unterstreichen: Norwegen arbeitet längst mit langfristigen Steuererleichterungen und massiven Investitionen in Stromnetze, nicht mit direkten Kaufboni. Auch Finnland setzt auf niedrigschwellige Förderung für Infrastruktur und Klimabewusstsein, statt hohe Einzelboni zu zahlen.