Pixum vor Kurswechsel: Gründer Daniel Attallah übergibt das Steuer

Köln – Wechsel an der oberen Etage bei Pixum: Daniel Attallah, Gründer und langjähriger Geschäftsführer, wird das Ruder im Sommer 2026 aus der Hand legen und sich zurückziehen – nach einem Vierteljahrhundert an der Spitze. Sein Nachfolger ist mit Thomas Alscheid ein alter Bekannter und Insider der Branche, der schon einmal prägende Jahre im Unternehmen verbrachte.

heute 09:41 Uhr | 2 mal gelesen

Es ist tatsächlich bemerkenswert, wie aus einer Idee zu Beginn des Jahrtausends ein Unternehmen gewachsen ist, das man heute fast schon als Urgestein der Online-Fotobranche in Europa bezeichnen kann. Daniel Attallah war es, der Pixum im Jahr 2000 aus der Taufe gehoben hat – und dieses Start-up beharrlich durch die digitalen Wehen der ersten Internet-Ära geführt hat. Während die meisten der damaligen Wettbewerber längst von der Bildfläche verschwunden sind, steht Pixum noch, solide verwurzelt. Mittlerweile zählen über 170 Mitarbeitende zum Team, und Pixum ist in Deutschland wie auch in Europa zu einer bekannten Marke avanciert, wenn es um digitale Fotoprodukte geht. Man könnte salopp sagen: Attallahs Handschrift ist überall spürbar, von Innovationsfreude bis zum Ruf als zuverlässiger Partner für Fotofans. Thomas Alscheid, der die Branche ein zweites Mal bei Pixum betritt, bringt seine eigene Aura mit, nachdem er jüngst bei WhiteWall Erfahrungen gesammelt hat. "Die Fußstapfen sind reichlich groß – trotzdem freue ich mich auf die Aufgabe," sagt Alscheid, angesprochen auf seine Rückkehr. Zu Attallahs Bilanz: Viel Stolz schwingt mit, aber eben auch dieser seltene Sinn für Teamwork und gemeinsames Wachsen. Die Übergabe – das klingt zumindest so – erfolgt in Freundschaft, mit Respekt und Blick nach vorn: als könne jede Ära ihren eigenen Fingerabdruck hinterlassen. In den nächsten Jahren soll Pixum noch digitaler, noch nachhaltiger und weiter kundenorientiert arbeiten. Wer weiß, vielleicht kommt ja der nächste Technologiesprung? Wer Fragen hat: Ingo Kreutz und Isabel Reuter stehen als Kontakte parat. Und ehrlich gesagt, als Kölner Unternehmen mit so einer Geschichte taugt Pixum irgendwie auch ein bisschen zur lokalen Legende.

Pixum bleibt dank des geplanten Generationswechsels an der Spitze einer der letzten echten Pioniere der deutschen Online-Fotobranche. Daniel Attallah verabschiedet sich nach über 25 intensiven Jahren vom Tagesgeschäft – sichtbar geprägt von Innovation, Beständigkeit und echter unternehmerischer Neugier. Thomas Alscheid, der den Markt von innen kennt, soll nun künftig nicht nur den Status quo halten, sondern neue Schwerpunkte setzen: mehr Kundenfokus, technisch auf Stand bleiben und Wachstum mit Nachhaltigkeit verzahnen – ein ambitioniertes Vorhaben angesichts der wachsenden Konkurrenz aus dem internationalen Umfeld und sich wandelnden Nutzerbedürfnissen. Neuere Quellen berichten, dass gerade in der digitalen Fotobranche der Innovationsdruck durch Künstliche Intelligenz und neue Bildbearbeitungstechnologien weiter steigt. Gleichzeitig rücken Nachhaltigkeit und die Reduktion von Lieferketten-Emissionen stärker ins Zentrum – Bereiche, in denen sich Pixum laut Eigenangaben künftig profilieren möchte. Einige Branchenbeobachter heben hervor, dass personalisierte Produkte und agile Innovationszyklen entscheidend für die Zukunftsfähigkeit von Online-Fotoservices sein werden.

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