Rekordpreise für Diesel im März 2026: Sprit teurer als je zuvor – Neue Preisregel bringt Preissprung um die Mittagszeit

Ungewöhnlich teure Zeiten an deutschen Zapfsäulen: Im März 2026 verzeichnete Diesel einen nie dagewesenen Preisrekord. Nach aktuellen Zahlen des ADAC kostete ein Liter Diesel im Monatsdurchschnitt 2,164 Euro. Auch Super E10 kletterte deutlich, während eine neue Preisregelung plötzlich für Aufsehen sorgt – und Preisaufschläge fast wie im Zeitraffer.

heute 14:54 Uhr | 3 mal gelesen

Wer in den vergangenen Wochen an der Tankstelle war, hat es wohl schmerzhaft gemerkt: Die Preissteigerungen für Kraftstoffe waren kaum zu übersehen. Schon am 1. März war Tanken noch halbwegs bezahlbar – Super E10 gab’s im Durchschnitt für 1,794 Euro, Diesel für 1,759 Euro je Liter. Aber dann ging’s steil bergauf. Am 31. März – wirklich am allerletzten Tag des Monats – erreichten die Preise mit 2,107 Euro für Super E10 und sogar 2,316 Euro für Diesel regelrechte Höhenflüge. Überraschend: Diesel lag diesmal deutlich über Benzin, obwohl normalerweise die Steuerlast niedriger ist. Gerade Diesel-Fahrer könnten jetzt die Stirn runzeln, denn so einen Aufschlag kennt man eigentlich eher beim Benzin.

Neben den klassischen Faktoren wie Rohölpreise oder Steuerlast kommt nun ein neues Detail ins Spiel, das fast schon kurios wirkt: Das sogenannte Österreich-Modell wurde übernommen. Ab sofort dürfen die Spritpreise nur noch einmal täglich – und zwar um genau 12 Uhr mittags – erhöht werden. Preissenkungen sind weiterhin immer möglich. Praktisch bedeutete das am 1. April: Pünktlich um zwölf sprang der Preis für Super um fast acht Cent nach oben! Wer jetzt clever ist, tankt also wohl künftig am besten am späten Vormittag, direkt bevor alle preislich nachziehen dürfen. Der ADAC will das Experiment nun eng begleiten – und die Autofahrer merken: Alltagstauglich sind die neuen Preissprünge noch nicht so recht.

Wer wissen will, wo’s aktuell am günstigsten ist: Die App „ADAC Drive“ gibt einen schnellen Überblick über die Spritpreise in der Umgebung. Details gibt’s außerdem online auf www.adac.de/tanken.

Im März 2026 erreichten die Spritpreise in Deutschland neue Rekordwerte, besonders für Diesel, der mit durchschnittlich 2,164 Euro pro Liter so teuer wie noch nie war. Auch Super E10 zog stark an, blieb aber knapp unter früheren Höchstständen. Ursache sind neben internationalen Preiserhöhungen nun auch neue gesetzliche Vorgaben, wie das Österreich-Modell, wodurch Tankstellen ihre Preise im Tagesverlauf nur noch einmal – mittags – erhöhen dürfen. Dadurch entstehen teils abrupte Preissprünge kurz nach 12 Uhr, auf die Autofahrer nun reagieren müssen. Laut dem zuletzt veröffentlichten ADAC-Bericht bleibt abzuwarten, ob die Begrenzung der täglichen Preisanpassungen tatsächlich zu faireren Preisen oder nur zu neuen Taktiken der Mineralölkonzerne führt. Die allgemeine Verunsicherung am Markt hat viele Verbraucher verunsichert, während Experten weiterhin auf die globale Marktlage und die Auswirkungen geopolitischer Spannungen, insbesondere den Ukraine-Krieg, hinweisen. Hinzu kommen Diskussionen über eine mögliche temporäre Senkung der Energiesteuer oder andere staatliche Hilfen – derzeit aber alles noch ungeklärt.

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