Rückrufstart: Kühne Rote Bete-Scheiben im Glas – Glasbruchgefahr entdeckt

Manchmal passieren selbst den Erfahrensten Pannen: Kühne muss nach einem Produktionsmissgeschick die beliebten Rote Bete-Scheiben zurückrufen. Grund ist die Möglichkeit von Glasrückständen im Produkt – eine sicherheitstechnische Maßnahme betrifft Verbraucherinnen und Verbraucher in ganz Deutschland.

heute 21:09 Uhr | 2 mal gelesen

Irgendwie ist es schon beinahe ironisch: Konservierte Rote Bete, sicher eingeschlossen im Glas, und doch schleicht sich ausgerechnet Glas als Risiko ein. Trotz aller Prüfkriterien und Sicherheitsverfahren, die in der Lebensmittelproduktion gelten – in einer bestimmten Charge von "Kühne Rote Bete Scheiben, 720ml im Glas" (EAN 40804316) könnten kleine Glassplitter enthalten sein. Das Unternehmen appelliert dringend, besagte Gläser nicht zu essen. Die relevante Info: Nur Produkte mit den angegebenen Chargendetails am Schraubdeckel sind involviert. Alles andere bleibt verschont. Wer also so ein Glas zuhause stehen hat: Bitte zurück zum Laden und den Preis zurückverlangen – oder per Post an die Kühne-Adresse in Hamburg senden. Übrigens, die Kontaktadresse für Rückfragen ist presse@kuehne.de. Kühne selbst übt Selbstkritik und entschuldigt sich deutlich. Wäre eigentlich ein klassischer Fall von "Sicher ist sicher", oder?

Kühne ruft bundesweit "Rote Bete Scheiben, 720ml im Glas" aufgrund potenzieller Glasstücke im Inhalt zurück. Betroffene Kundinnen und Kunden sollen Produkte mit den genannten Chargenangaben keinesfalls verzehren, sondern zurückgeben; für Rückfragen steht das Unternehmen per E-Mail bereit. In letzter Zeit häufen sich solche Rückrufaktionen bei verarbeiteten Lebensmitteln – eine Folge gestiegener Sicherheitskontrollen und Qualitätsstandards, aber auch ein Beweis für die Komplexität moderner Produktionsketten. Zuletzt haben Verbraucherschutzportale und Lebensmittelüberwachungsbehörden mehrfach betont, wie wichtig transparente Kommunikation ist, wenn solche Rückrufe passieren: Das sorgt nicht nur für Kundenvertrauen, sondern verhindert im Ernstfall gesundheitliche Folgen. Außerdem scheinen Rückrufe leider kein Einzelfall mehr zu sein – auch andere Marken sind immer wieder mal betroffen, mal ist es Metall, mal Plastik, diesmal eben Glas.

Schlagwort aus diesem Artikel