Russland hat die Anschuldigungen westlicher Länder bezüglich des Todes von Alexei Nawalny vehement zurückgewiesen und jede Verantwortung bestritten. Die Vorwürfe entzündeten sich an Untersuchungen europäischer Länder, die das Nervengift Epibatidin in Nawalnys Körper festgestellt haben wollten – ein Hinweis, der nach Ansicht Deutschlands und weiterer Staaten auf ein gezieltes Tötungsdelikt hindeutet. Unabhängige Untersuchungen aus Russland lassen jedoch weiterhin auf sich warten, während internationale Stimmen verstärkt einen transparenten Umgang und eine unabhängige Aufklärung fordern. Ergänzende Recherchen zeigen, dass sich aktuell viele Stimmen – auch von Exil-Oppositionellen in Europa – zu Wort melden und eine konsequente politische Reaktion auf den Fall Nawalny verlangen. Aktuelle politische Debatten drehen sich darüber hinaus um den Umgang der EU mit Moskau: Forderungen nach verschärften Sanktionen und einer internationalen Untersuchungskommission mehren sich, gleichzeitig intensivieren sich die Vorwürfe gegen das russische Justizsystem. In den russischen Medien wird die ganze Debatte meist komplett anders dargestellt: Dort spricht man sogar bisweilen von einer 'westlichen Inszenierung', die nur dazu diene, den Kreml international zu schwächen.