Warum eine niedrige Stornoquote kein Zufall ist: Roy Hirt über ehrlichen Vertrieb und echte Qualität

Erfurt – Im Direktvertrieb herrschen oft hoher Abschlussdruck, schnelle Personalwechsel und mangelhafte Schulung – ein riskanter Cocktail, speziell für Neulinge und das Branchenimage. Während vielerorts Stornoquoten von über 20 Prozent normal sind, kann es tatsächlich auch anders laufen – vorausgesetzt, die Strukturen stimmen. Woran erkennt man aber, ob ein Vertriebsunternehmen hält, was es verspricht?

16.02.26 10:59 Uhr | 18 mal gelesen

Mal ehrlich: Beim Stichwort „Direktvertrieb“ zucken viele zusammen. Kein Wunder – in den letzten Jahren haben windige Vertriebsmodelle, voreilige Personalentscheidungen und die ständige Jagd nach schnellen Abschlüssen die Szene kräftig durchgerüttelt. Das Resultat? Viele Einsteiger fühlen sich abgeschreckt, Partnerunternehmen suchen lieber andere Kanäle, und das Ansehen des Direktvertriebs ist schon mal besser gewesen. Roy Hirt von NextLevel Vertrieb meint dazu: 'Der Vertriebsweg ist an sich stark, aber nur, wenn wir als Akteure zeigen, wie man Verantwortung übernimmt und Qualität tatsächlich lebt.' Sein Ansatz beginnt nicht beim schnellen Sale, sondern setzt deutlich vorher an: Wer Kunden und Kollegen langfristig gewinnen will, sollte nicht auf Tempo, sondern auf Substanz setzen. Durch feste Schulungen, Beratung auf Augenhöhe und eine Unternehmenskultur, die nachhaltige Entwicklung fordert und fördert, liegt bei NextLevel die Stornoquote stabil unter fünf Prozent – in einer Branche, in der man mit 20 Prozent schon zu den besseren zählt. Hirt kennt die Fallstricke branchenüblicher Methoden genau: Junge, oft unvorbereitete Vertriebler werden unter Druck gesetzt, direkten Kundenkontakt zu übernehmen. Geld verdienen um jeden Preis? Nicht bei ihm. NextLevel bildet neu anfangende Vertriebler Schritt für Schritt aus, nimmt sie an die Hand und setzt sie erst dann auf Kunden los, wenn sie wirklich sicher fühlen. Unterstützung durch erfahrene Trainer gibt’s auch nach den ersten Abschlüssen, und ehrliche Rückmeldungen gehören zum Alltag. Ein gut sichtbarer Unterschied zu üblichen „Rein ins Wasser, ohne zu schwimmen“-Modellen. Lucas Bohn etwa, Mitgründer bei NextLevel Vertrieb, ist das beste Beispiel. Nach klassischer Ausbildung und fast einem Jahr Beobachtung stieg er ein – nicht spontane Entscheidung, sondern wohlüberlegter Schritt. Training, Feedback, und innerhalb eines halben Jahres war er Teamleiter. Was heißt das nun für die Praxis? Unternehmen, die auf offene Ausbildungsprogramme, echte Begleitung und messbare Standards setzen, können sich klar abgrenzen. Geringe Fluktuation und niedrige Stornoquoten sind kein Marketing-Gag, sondern der Beweis, dass man es ernst meint. Wer selbst Lust auf einen qualitativen Karrierestart oder fairen Partner sucht – probiert es einfach mal bei NextLevel Vertrieb. Dort zählt nicht der Sprint, sondern der Langstreckenlauf.

Die Problematik im Direktvertrieb besteht vielerorts in kurzfristigen Rekrutierungen, mangelhafter Einarbeitung und aggressivem Verkaufsdruck, was zu hoher Fluktuation und schlechten Stornoquoten führt. NextLevel Vertrieb, unter der Leitung von Roy Hirt, setzt dagegen auf solide Ausbildung, begleitete Entwicklung und eine Unternehmenskultur, die Verbindlichkeit und Transparenz priorisiert – mit dem Ergebnis einer signifikant niedrigeren Stornoquote. Ähnliche Trends sind auch in der Branche spürbar: Das Thema „Qualität im Vertrieb“ wird zunehmend diskutiert, wobei neue Regularien und Initiativen die Bedeutung einer verantwortungsvollen Vertriebskultur unterstreichen. Laut aktuellen Branchenberichten (taz.de, faz.net, sueddeutsche.de) gewinnen seriöse Vertriebskonzepte, die gezielt auf Weiterbildung, transparente Kommunikation und Nachhaltigkeit setzen, an Bedeutung und erhalten immer mehr Zuspruch aus Wirtschaft und Politik. Daneben sorgt die Digitalisierung für zusätzliche Möglichkeiten wie E-Learning und digitales Kundenfeedback, womit die Qualitätssicherung weiter professionalisiert wird. Weitere Details: Der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland (BDD) meldet 2023 ein anhaltendes Wachstum der Branche, aber ebenfalls einen Anstieg der Kundenerwartungen in puncto Beratung und Transparenz. Studien wie von der Süddeutschen Zeitung zitiert, zeigen, dass Unternehmen mit strukturierter Einarbeitung und nachweisbaren Qualitätskontrollen ihre Kundenbindung langfristig stärken können, während hohe Fluktuation und zu starke Verkaufsorientierung das Gegenteil bewirken. Parallel dazu entdeckt die HR-Branche neue Ansätze für wertorientierte Vertriebsausbildung, und erste gesetzliche Diskussionen über Mindeststandards im Direktvertrieb sind angestoßen.

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