Tja, manchmal gewinnt das Wetter gegen jede Planung: Starker Schneefall und dichte Schneeverwehungen rund um das Millerntorstadion haben am Freitag zu einer kompletten Absage des 1. Bundesliga-Heimspiels des FC St. Pauli gegen RB Leipzig geführt. Entscheidungsgrundlage war nicht nur die rutschige Angelegenheit auf dem Spielfeld oder auf den Rängen – selbst das Räumen der Tribünen und der alles andere als flachen Dachflächen glich eher einem Kampf gegen Windmühlen. Die Mühen des Vereins und vieler Helfer, tagelang Eisschichten und Schneeberge zu bewältigen, reichten unterm Strich einfach nicht aus. Auch die Behörden, die sich sonst meist im Hintergrund halten, rieten nicht etwa halbherzig, sondern ziemlich nachdrücklich zur Absage. Hauptgründe: Risiko für die Zuschauer, potenzielle Gefahr für Einsatzkräfte und das blanke Chaos rund ums Stadion. FCSP und DFL einigten sich schlussendlich in aller Deutlichkeit darauf, diese Partie erstmal zu vertagen. Ein genauer Ersatztermin? Noch offen. Fest stand nur: Der Anstoß war auf 15:30 Uhr angesetzt – und fiel dem Schnee zum Opfer. Kleines Dankeschön am Rande: Der Verein lobte ausdrücklich die Einsatzbereitschaft von allen Seiten, trotz widrigster Umstände.
Die Begegnung zwischen dem FC St. Pauli und RB Leipzig in der Bundesliga musste aufgrund heftiger Schneefälle am Millerntorstadion kurzfristig abgesagt werden – eine Entscheidung, die nach umfangreicher Beratschlagung mit DFL, Behörden und Einsatzkräften fiel. Während sich die Mitarbeiter tagelang vergeblich abmühten, das Stadion und die Zuwege sicher zu machen, empfahlen Behörden schließlich aus Sicherheits- und Kapazitätsgründen die Absage. Ein neuer Spieltermin steht bislang noch aus. Laut Recherchen und aktuellen Berichten aus anderen deutschen Nachrichtenportalen häufen sich witterungsbedingte Unterbrechungen im Profifußball, wobei Experten eine bessere Vorbereitung auf klimatische Extreme fordern. In den letzten Tagen wurden deutschlandweit mehrere Partien im Amateur- und Profibereich aufgrund von Unwetter abgesagt, wobei insbesondere der unvermittelte Personaleinsatz und die Verkehrsgefahren hervorgehoben wurden. Die Deutsche Fußball Liga prüft bereits, welche Lehren aus dieser und ähnlichen Absagen gezogen werden können; eine modernere Infrastruktur und flexiblere Spielpläne stehen dabei zur Debatte.