Der Streit um das neue Gebäudeenergiegesetz (Heizungsgesetz) bleibt mit hoher politischer Sprengkraft bestehen. Die Linken-Abgeordnete Violetta Bock warnt, es sei 'unverantwortlich', ein so bedeutendes Gesetz im Schnellverfahren zu verabschieden, ohne echte Alternativen für Bürgerinnen und Bürger zu bieten oder auf die sozialen Folgen überzeugend einzugehen. Trotz der Ablehnung des Eilantrags gegen das Gesetz (auch kurz GEG) sehen viele Experten, Sozialverbände und Umweltgruppen noch erheblichen Verbesserungsbedarf beim Gesetz – sie kritisieren insbesondere die Umsetzung in der Praxis, drohende Kostensteigerungen und fehlende Unterstützung für einkommensschwache Haushalte. Zudem berichten mehrere Medien aktuell, dass der politische Druck auf die Regierung zunimmt: Die Diskussionen um finanzielle Förderungen, Fristenverlängerungen und die soziale Flankierung der Wärmewende halten unvermindert an. Laut Recherchen von taz und FAZ fordern viele Akteure Nachbesserungen, mehr Transparenz und eine offenere Debatte über wirksame Konzepte, wie die Klimaschutzziele mit gesellschaftlichem Ausgleich besser erreicht werden können.
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