Die SPD distanziert sich skeptisch von den EU-weiten Ideen, sogenannte Return Hubs außerhalb der Union einzurichten. Unklarheiten bestehen insbesondere hinsichtlich der Partnerstaaten, finanziellen Belastungen, rechtlichen Rahmenbedingungen und der eigentlichen Umsetzbarkeit solcher Projekte. Auch nach aktueller Recherche bleiben die politischen Diskussionen in Deutschland eher auf Beobachterrolle beschränkt – maßgebliche Debatten und Entscheidungen finden bisher vor allem auf europäischer Bühne statt. Die Parteien streiten derweil weiter über gangbare Wege für Rückführungen, insbesondere von Gefährdern und Straftätern. Details stehen noch aus, etwa zu Menschenrechtsstandards und der konkreten Rolle Deutschlands. Hinzu kommt, dass die Partnersuche mit Drittstaaten für solche Hubs ins Stocken geraten ist und juristische Bedenken, vor allem hinsichtlich des EU- und Völkerrechts, immer noch ungeklärt sind. Laut neuesten Berichten wird international auch die Effektivität solcher Einrichtungen infrage gestellt, da ähnliche Projekte in der Vergangenheit wenig erfolgreich waren.