Ebola und deutsche Entwicklungshilfe: Mahnung von Alabali Radovan
Angesichts des aktuellen Ebola-Ausbruchs fordert Reem Alabali Radovan mehr Einsatz Deutschlands für Gesundheitsprojekte – Sparmaßnahmen sieht sie kritisch.
Angesichts des aktuellen Ebola-Ausbruchs fordert Reem Alabali Radovan mehr Einsatz Deutschlands für Gesundheitsprojekte – Sparmaßnahmen sieht sie kritisch.
Gute Nachrichten aus der Berliner Charité: Der Ebola-Patient zeigt deutliche Anzeichen der Besserung.
SPD-Politiker Karl Lauterbach pocht angesichts der aktuellen Ebola-Ausbrüche darauf, dass Deutschland beim Thema Entwicklungshilfe auf keinen Fall sparen, sondern im Gegenteil mehr Mittel investieren sollte. Für ihn ist das nicht bloß eine Frage der Solidarität, sondern auch des eigenen Schutzes.
Das International Rescue Committee (IRC) schlägt Alarm: Im Osten der Demokratischen Republik Kongo breitet sich Ebola schneller aus als bislang bekannt – und die internationale Unterstützung hinkt gefährlich hinterher. Ohne rasches Gegensteuern droht ein Ausbruch mit historischen Ausmaßen.
Ein Ebola-Patient aus den USA wird zur Behandlung in die Berliner Charite verlegt. Die Entscheidung fiel aufgrund einer direkten Anfrage der US-Behörden, nachdem sich der Betroffene im Kongo infizierte. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden am Dienstag alle nötigen Maßnahmen koordiniert.
Angesichts eines erneuten Ebola-Ausbruchs in Afrika spricht sich der frühere Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) dafür aus, die Forschung an Impfstoffen gegen das Virus stärker und, wenn nötig, auch staatlich voranzutreiben.
Obwohl die Weltgesundheitsorganisation wegen der Ebola-Epidemie in Afrika Alarm geschlagen hat, sieht das Bundesgesundheitsministerium bislang keinen unmittelbaren Handlungsbedarf für Deutschland. Vorrang habe jetzt die Unterstützung der betroffenen Länder.
Für Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) ist die Vorstellung einer globalen Ebola-Pandemie aktuell praktisch auszuschließen.
Ein neuer Ebola-Ausbruch zwingt die WHO, für Teile Afrikas den Gesundheitsnotstand auszurufen. Besonders betroffen sind die DR Kongo und Uganda.