In der Union kursieren erneut Spekulationen über einen möglichen Kanzlertausch, vor allem, weil die Umfragewerte von Kanzler Friedrich Merz im Keller sind. Steffen Bilger, einer der Strippenzieher im Parlamentsbetrieb der Union, erteilt solchen Mutmaßungen aber eine klare Absage und fordert stattdessen konzentrierte Regierungsarbeit. Diese Debatte ist nicht ganz neu und spiegelt eine gewisse Unsicherheit im bürgerlichen Lager wider, wenn Popularitätswerte fallen, aber aktuelle Berichte bestätigen, dass sich die Parteiführung momentan nicht auf Personalfragen einlassen will. Für eine breitere Perspektive habe ich nachgesehen, wie andere Medien und Debatten die Situation einschätzen: In den letzten 48 Stunden gibt es dazu neben den aktuellen Spekulationen kaum greifbare Hinweise auf tatsächliche Personalwechsel – die großen Zeitungen bleiben gelassen, politische Lager sortieren weiter ihre Strategie und verweisen eher auf inhaltliche Herausforderungen als auf Führungskrisen.