Medienvertreter bei Fraktionsfeier unerwünscht: Ausladung auf halber Strecke
Politico-Redakteur Gordon Repinski flog von einer Party der SPD- und Unionsfraktion – obwohl er eingeladen war.
Politico-Redakteur Gordon Repinski flog von einer Party der SPD- und Unionsfraktion – obwohl er eingeladen war.
Vor rund zwei Jahrzehnten hebt Julian Assange mit einer Vision an: kompromisslos transparente Informationspolitik. WikiLeaks wird zum Synonym für enthüllte Staatsgeheimnisse – spätestens seit 2010, als geheime US-Militärunterlagen an die Öffentlichkeit dringen. Nach Jahren auf der Flucht, Asyl und Gefängnis wird Assange im Sommer 2024 entlassen. Was sagt das über die Freiheit der Presse, gerade, wenn politische Mächte unbequeme Journalisten zum Schweigen bringen wollen? Und wie weit reicht Transparenz überhaupt noch – oder bleibt nur die Fassade davon?
Köln – 2006, mitten im Zeitalter der Informationsflut, hebt Julian Assange mit WikiLeaks eine Plattform aus der Taufe, die Geheimnisse ans Licht zerrt – kompromisslos, radikal öffentlich. 2010 geraten geheime US-Militärakten in Umlauf, und während Assange für seine Verlegerrolle teils gefeiert und teils gejagt wird, verschärft sich das Drama von Asyl, Isolationshaft und Anklagen. Nach seiner Freilassung im Sommer 2024 bleibt die alte Frage: Wie robust ist kritischer Journalismus, wenn Regierungen anfangen, Wahrheiten als Gefahr zu betrachten?
Köln – Wie erkennt man manipulierte Inhalte auf TikTok? Was unterscheidet vertrauenswürdige von zweifelhaften Informationsquellen? Und was hat Pressefreiheit eigentlich mit meinem täglichen Leben zu tun?
Die neue Rangliste der Pressefreiheit 2026 von Reporter ohne Grenzen entlarvt einen dramatischen Rückgang der Medienfreiheit weltweit – Deutschland fällt zurück, Hass und Repressionen nehmen zu.
Leipzig – Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai sucht der MDR den direkten Kontakt mit Jugendlichen vor Ort: In zahlreichen Schulen Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens dreht sich alles um Medienkenntnis, freie Meinungsäußerung und Verantwortung im Journalismus. MDR-Intendant Ralf Ludwig will selbst Rede und Antwort stehen und fördert so einen offenen Austausch. Außerdem widmet sich der MDR in seinem Programm intensiv der Rolle und den Rahmenbedingungen von Journalismus – mit Blick auf weltweite Entwicklungen.
In Zeiten zunehmender Anfeindungen gegen Medien rückt die ARD im Frühjahr 2026 mit landesweiten Initiativen den Wert freier Berichterstattung ins Scheinwerferlicht. Besonders Jugendliche stehen im Mittelpunkt von spannenden Aktionen wie Schulbesuchen und Newscamps.
München – Pressefreiheit ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr, das spüren wir tagtäglich – ob durch digitale Hetze oder manipulierte Nachrichten. Zum 3. Mai, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, zeigen ARD und BR mit bundesweiten Aktionen, wie fundamental unabhängiger Journalismus für unsere Demokratie ist. Besonders für Schulklassen gibt es jetzt einmalige Möglichkeiten, direkten Einblick in den Redaktionsalltag zu gewinnen.
München/Frankfurt. – Die Freiheit der Presse scheint fragiler denn je: Digitale Übergriffe, Desinformationskampagnen und ein raueres gesellschaftliches Klima machen Journalist:innen das Leben schwer – sogar bei uns. Das Grundrecht der freien Berichterstattung steht auf Messers Schneide. Deshalb organisiert die ARD kurz vorm 3. Mai, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, eine bundesweite Veranstaltungsreihe vom 29. April bis 8. Mai 2026, um deutlich zu zeigen, wie wichtig und schützenswert unabhängige Medienarbeit ist.
Mit einem Fest voller Rückblicke, Emotionen und namhaften Gästen aus Medien, Politik und Journalismus hat RTL Deutschland in Köln das 25-jährige Bestehen der RTL Journalistenschule gefeiert. Um die 400 Gäste erlebten einen Abend zwischen Erinnerungen und Zukunftsvisionen – mittendrin NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und viele Wegbegleiter.