Mehr zu wasserknappheit

Küstenfeuer, Wassernot und das Salz-Paradoxon: Warum Meerwasser keine Lösung ist

Jeden Sommer dieselbe Choreografie am Mittelmeer: Löschhubschrauber kreisen über brennenden Hängen – gleich neben dem glitzernden Ozean, dessen Wasser sie für den Notfall nicht wirklich nutzen sollten. Ein Witz, aber keiner zum Lachen: Während gewaltige Feuer alles verschlingen, stehen Einsatzkräfte vor dem Dilemma, dass sie ausgerechnet am Wasserhahn der Welt verdursten. Salzwasser zerstört Böden und Pflanzen und sorgt so für eine doppelte Katastrophe. Doch Hoffnung schimmert: Die Solarentsalzung könnte Küstenregionen den dringend nötigen Wasservorrat liefern.

20.08.26 10:30 Uhr

Revolution aus Österreich: Solar-Meerwasserentsalzung als neue Wasserquelle – ohne hohe Einstiegskosten

Wien/Limassol – Die Erde ist eigentlich ein Wasserplanet, doch was nutzlos in Ozeanen schlummert, hilft niemandem. Nur 0,3 Prozent des weltweiten Wassers stehen tatsächlich als Trinkwasser bereit – der Rest ist zu salzig, zu teuer aufzubereiten oder schlichtweg unerreichbar. Die Meerwasserentsalzung galt lange als technisch möglich, aber wirtschaftlich unpraktikabel. Jetzt krempelt das Wiener Unternehmen DesertGreener alles um: keine gigantischen Vorabkosten mehr, sondern ein bezahlbares Pay-per-Water-Modell auf Basis solarbetriebener Technik. Österreichische Tüftler bringen trinkbares Wasser in Regionen, wo es vorher schlicht keines gab.

10.08.26 10:55 Uhr