Eines steht ziemlich fest: Was letzten Endes am Leipziger Flughafen passierte, ist für Friedrich Merz kein bloßer Zwischenfall – seine Wortwahl ist unmissverständlich. Von einer ‚konkreten Gefahr‘ spricht er, mit Nachdruck. Hybride Angriffe also; das fühlt sich längst nicht mehr nach grauer Theorie an. Auffällig daran ist: Die Täter nehmen nicht nur Schäden an Sachwerten hin, sondern scheinen Verletzungen von Menschen oder Schlimmeres zumindest billigend einzuplanen – das klingt ziemlich düster. Wer genau hinter so einer Aktion steckt, bleibt allerdings noch offen. Auch Merz selbst hält sich da reserviert, zumal in Neuhardenberg, wo man eigentlich fürs Regieren durchschnaufen will.
Was die Unterredungen im Kabinett betrifft – die drehen sich längst nicht nur um Drohnen und Hacker. Da sitzen Unternehmer:innen aus allen Winkeln Deutschlands und bringen ihre ganz eigene Sicht aufs aktuelle Krisengeschehen ein. Unerwartet ehrlich, teils skeptisch, berichten sie von spürbaren Unsicherheiten, zugleich aber auch von der Hoffnung auf bessere Schutzkonzepte. Zwischendrin taucht immer wieder das dicke Problem Klimawandel auf: Merz weist darauf hin, dass die jüngsten Wetterextreme keine Ausnahme mehr sind. Konflikte, die früher allenfalls Randnotizen waren, stehen plötzlich im Zentrum – Dürre, überhitzte Städte, Ernteverluste. Diese Mischung aus neuen (hybriden) Bedrohungen und den Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt, schnürt der Politik die Luft ab. Letztlich ist es vielleicht typisch für eine Regierungsklausur dieser Art: Überforderung ist fast schon Programm – doch Aufgeben, das geht in Berlin, wie man hört, einfach nicht.
Friedrich Merz sieht Deutschland nach dem Drohnenzwischenfall am Leipziger Flughafen einer ernst zu nehmenden Gefahr ausgesetzt und hebt explizit das Risiko hybrider Angriffe hervor. Besonders alarmierend ist aus seiner Sicht, dass nicht nur technische Schwachstellen, sondern auch die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung ins Visier geraten sind. Das Kabinett konzentriert sich deshalb – neben den akuten Sicherheitsfragen – verstärkt auf Strategien, wie Deutschland Widerstandskraft gegen die Folgen des Klimawandels entwickelt.
Recherchen zeigen: Die Sorge um hybride Kriegsführung beschäftigt derzeit etliche Regierungen Europas, da kritische Infrastruktur zuletzt mehrfach Ziel von Angriffen war. Das Bundesamt für Verfassungsschutz und Vertreter der Bundesregierung warnen vor einer Zuspitzung der Cyberattacken und fordern, auch durch neue Gesetze, eine robustere Verteidigung. Bundestag und europäische Institutionen sind dabei, neue Schutzmechanismen und Notfallpläne zu entwickeln, um sowohl technische als auch gesellschaftliche Resilienz gegen parallele Bedrohungsszenarien zu stärken.