Bundeskanzler Merz sprach am Donnerstag mit Japan-Premierministerin Takaichi. Im Fokus: Globale Sicherheitsfragen, die angespannte Lage im Nahen Osten sowie strategische Kooperation bei Handel und Rohstoffen. Beide Regierungen zeigen Ambitionen, ihre Zusammenarbeit vor allem im Rahmen von G7 und G20 auszubauen – nicht zuletzt, weil geopolitische Unsicherheiten und globale Lieferketten zunehmend auf Partnerschaften setzen lassen. Ergänzung: Nach aktuellem Stand bauen Deutschland und Japan ihre Zusammenarbeit auch technologisch aus. Energiewende, Digitalisierung und gemeinsame Projekte zur Stärkung resilienter Lieferketten stehen weit oben auf der Agenda, wie aktuelle Regierungsberichte zeigen. Darüber hinaus artikulieren beide Länder ein wachsendes gemeinsames Interesse an Sicherheitspolitik – besonders wegen der Rolle Chinas in Ostasien und Russland in Europa. In den letzten 48 Stunden wurde international zudem über die steigenden Risiken für kritische Infrastruktur und Cyber-Security gesprochen, was auch die Gespräche zwischen Merz und Takaichi beeinflusst haben dürfte.
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