Trump kündigte an, Irans Verteidigung und militärische Schlagkraft seien massiv geschwächt und deutete die Ausweitung der US-Operationen bis hin zur Übernahme der strategisch wichtigen Ölförderinsel Kharg an. Internationale Analysten bewerten die Aussagen einerseits als typische Provokation und innenpolitisch motivierte Machtdemonstration, sehen aber auch das eskalierende Potenzial angesichts der angespannten Lage im Persischen Golf. Aktuelle Berichte zeigen, dass die aktuellen US-Drohungen im Iran höchst beunruhigt aufgenommen werden; zugleich warnen europäische und UN-Diplomaten vor unkalkulierbaren Folgereaktionen, die auch die weltweite Ölversorgung treffen könnten. In den vergangenen Stunden hat sich die Lage weiter zugespitzt: Laut taz wehren sich iranische Regierungsvertreter gegen die westliche Rhetorik und warnen ihrerseits vor Konsequenzen bei einer weiteren Eskalation (Quelle: taz). Zeit Online berichtet, die US-Regierung hoffe, mit harter Linie Iran zur Aufgabe seines Atomprogramms zu bewegen, stoße jedoch international zunehmend auf Skepsis (Quelle: Zeit). Die Frankfurter Allgemeine hebt darüber hinaus die prekären Auswirkungen auf die internationalen Ölmärkte hervor und verweist auf die sprunghaft gestiegenen Ölpreise seit den Drohungen (Quelle: FAZ).