Ein unerwarteter Zwischenfall auf dem Wasser
Die Geschichte klingt fast zu filmreif, um wahr zu sein: Laut Schilderung von Marleen Lohse und Victoria Fleer gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ war beim Jubiläumsdreh alles wie immer – bis zum großen Knall. Mitten im Dreh setzte das kleine Boot „Princess of Schwanitz“ aus, mitten auf offener See. Irgendwas zwischen Panne und Paradebeispiel für das Sprichwort „Leben ist, was passiert, während du Pläne machst.“Qualm im Maschinenraum & ein Hund wird seekrank
Bei der Szene für „Das dritte Grab“ stieg plötzlich Rauch auf. Der Motor streikte, und als ob das nicht reichte, wurde es durch den Wind zusätzlich ruppig. Hund Holly – ein Star mit Pelz – konnte überschwappende, maritime Gefühle übrigens gar nicht schätzen. Während anderen schlecht wurde, blieb Hinnerk Schönemann gelassen und teilte sogar Essenswitze aus. Ein Bild, wie aus einer schrägen Komödie: Menschen und Hund auf schwankendem Boot, irgendwo zwischen Drehszene und Havarie.Abschlepp-Aktion, Lieblingsszenen und ein wenig weihnachtlicher Zauber
Letztlich musste die Crew per Beiboot in Sicherheit gebracht, das Drehboot abgeschleppt werden. Irgendwie kurios, fast wie ein normaler Einstieg ins Filmhandwerk, so erzählt man sich’s später. Und es gibt eben auch andere Drehtage: Marleen Lohse schwärmt von der festlichen „Ho, ho, ho“-Folge, als die Crew im improvisierten Schnee tanzte. Authentische Momente entstehen oft unerwartet – selbst, wenn’s draußen stürmt.Bei den Aufnahmen zur beliebten Krimiserie „Nord bei Nordwest“ warf eine Panne das Team auf der Ostsee buchstäblich aus der Bahn: Der Motor der „Princess of Schwanitz“ fiel aus, dazu kam starker Wind – die Crew, samt Hund und Schauspieler:innen, musste schließlich notfallmäßig abgeholt und das Boot abgeschleppt werden. Die Schauspielerinnen berichteten, wie kurzfristig Unsicherheit, Seekrankheit und Not zur echten Belastungsprobe wurden, manche Rückschau aber entlockt dem Ganzen schon wieder ein Schmunzeln. Recherchen in aktuellen Nachrichten zeigen, dass Dreharbeiten auf dem Wasser eben kein Spaziergang sind: In den letzten Tagen und Wochen kam es häufiger zu technischen Pannen, Naturgewalten oder zu gefährlichen Situationen für Filmcrews auf deutschen Seewegen. Angesichts dieser Zwischenfälle rüstet die Branche nach: Notrufsysteme, Sicherheitstrainings und psychologische Nachbetreuung stehen laut Medienberichten zunehmend im Mittelpunkt – wobei der Spagat zwischen Risiko und Kreativität oft Thema bleibt.