Am Mittwoch haben Anleger an den US-Börsen die verlängerte Waffenruhe im Iran begrüßt und dadurch eine deutliche Erholungsrally ausgelöst. Gleichzeitig bleibt die Grundanspannung bestehen, da die geopolitische Situation in der Straße von Hormus weiterhin fragil ist – festgefahrene Schiffe und Angriffe auf Transportwege illustrieren das Risiko dauerhafter Ölpreissteigerungen. Die Internationale Energieagentur drängt europäische Regierungen darauf, insbesondere Haushalten mit geringerem Einkommen Übergänge zu nachhaltigen Technologien und öffentlichen Verkehrsmitteln finanziell zu erleichtern. Erweitert: In mehreren Wirtschaftsnachrichten wurde die Entwicklung an den Börsen im Lichte geopolitischer Unsicherheiten diskutiert. Laut taz äußern Experten Bedenken, dass eine anhaltende Störung in der Straße von Hormus die Weltwirtschaft stärker treffen könnte – da etwa ein Fünftel des globalen Ölhandels durch diese Wasserstraße läuft. Diverse Börsenexperten mahnen dennoch zur Vorsicht: Die aktuelle Börsenrallye sei fragil und könne bei erneuter Eskalation im Nahen Osten rasch einbrechen. Europa diskutiert derweil verstärkt, wie der Umbau des Energiesektors beschleunigt, die Inflation in den Griff bekommen und Sozialausgaben gezielt angepasst werden können.