Die amerikanischen Märkte zeigten sich zum Tagesabschluss hin uneinheitlich: Der Dow legte zu, während die Nasdaq nachgab und der S&P 500 kaum Bewegung zeigte. Grund für die gemischte Stimmung war unter anderem Trumps angekündigtes Rüstungsprogramm in beispielloser Höhe, das bei den großen Waffenherstellern zu unterschiedlichen Reaktionen führte – wie ein kurzes, chaotisches Feuerwerk: Lockheed gewann deutlich, bei anderen verpuffte der Effekt schnell, nicht zuletzt wegen politischer Unsicherheiten rund um Dividendenausschüttungen. Abseits der Aktienmärkte gab es beim Euro leichte Verluste gegenüber dem Dollar, dafür aber steigende Preise für Gold und Öl – letztere getrieben von geopolitischer Unsicherheit, schwankender Nachfrage und Förderpolitiken der OPEC. Laut mehreren tagesaktuellen Medienberichten bleibt die Situation an den Märkten volatil: Auf https://www.faz.net wird betont, dass die Zinspolitik der US-Notenbank zusammen mit geopolitischen Risiken weiterhin für Schwankungen sorgt. Die Süddeutsche Zeitung berichtet außerdem, dass der Ukraine-Krieg und die Nahost-Spannungen die Rohstoffmärkte und damit auch Energiepreise durcheinanderwirbeln. Auf taz.de liest man, dass viele Investoren derzeit vorsichtiger agieren und die Börsenstimmung als fragil bewerten – Trotz vereinzelter Kurssprünge bleibt die Grundnervosität.
08.01.26 20:57 Uhr