Die Anzahl arbeitslos gemeldeter Manager in Deutschland ist auf das höchste Niveau seit zehn Jahren gestiegen – laut Auswertung der Bundesagentur für Arbeit sind im Durchschnitt rund 49.000 Führungspositionen im Jahr 2025 betroffen, was einen Anstieg von 14 Prozent im Vergleich zu 2024 darstellt. Die Statistik birgt jedoch eine erhebliche Dunkelziffer, weil viele Manager ihren Arbeitsplatzverlust verdeckt durch Vorruhestand oder Selbstständigkeit umschiffen, wie auch aktuelle Berichte etwa auf FAZ.net oder Spiegel.de bestätigen. Hintergrund dürfte unter anderem der anhaltende Druck auf Unternehmen sein, Kosten zu senken – etwa durch Digitalisierungsschübe, Outsourcing oder den Umbruch in Branchen wie der Automobilindustrie oder im Finanzsektor. Aktuelle Medienberichte beleuchten zudem, dass der Manager-Arbeitsmarkt speziell im Zuge von Fusionen, strategischen Neuausrichtungen und Umstrukturierungen ins Rutschen geraten ist und sich viele der betroffenen Führungskräfte neu orientieren müssen, etwa als Berater oder Interim-Manager.
08.01.26 20:48 Uhr