Es war zum Wochenausklang ein deutliches Hoch in New York: Der Dow stieg auf 53.277 Punkte und verbuchte damit ein glattes Prozent Zuwachs innerhalb eines Tages. Der S&P 500 pendelte sich kurz vor Handelsschluss bei etwa 7.674 Punkten ein, plus 0,4 Prozent, während der Nasdaq 100 zum gleichen Zeitpunkt bei rund 29.309 Punkten notierte – ein Anstieg von 0,3 Prozent. Interessant am Rande: Die Stimmung wurde beflügelt, nachdem US-Präsident Donald Trump einen Zollaufschub für Kanada-Exporte bekanntgab, was offensichtlich Hoffnungen auf eine baldige Einigung in den festgefahrenen Handelsgesprächen schürte. Hinzu kam, dass kanadische Unterhändler am Freitag von sichtbaren Fortschritten sprachen; immerhin ging es um ein Stolperstein-Thema im Exportgeschäft, das im letzten Jahr das Handelsvolumen zwischen den USA und Kanada auf beachtliche 383 Milliarden Dollar steigen ließ. Der Euro zeigte sich von all dem fast ungerührt und pendelte am Abend um 1,1678 US-Dollar – keine aufsehenerregenden Veränderungen. Gold hingegen machte einen Sprung nach oben: Am Abend lag der Preis für eine Feinunze bei stattlichen 4.617 Dollar (plus 2,2 Prozent) – was immerhin satte 127,10 Euro pro Gramm bedeutet. Auch der Ölpreis zog leicht an: Ein Barrel der Sorte Brent wechselte kurz vor 22 Uhr für 93,89 US-Dollar den Besitzer, das sind etwa elf Cent mehr als am Vorabend. Irgendwie fühlt sich so ein abruptes Börsenpotpourri zwischen Bohnerwachsduft aus Holzparkett und nervöser Adlerperspektive immer noch recht vertraut an.
Die US-Aktienmärkte reagierten am Freitag mit spürbaren Kursgewinnen auf positive Zeichen beim Thema Zölle zwischen den USA und Kanada. Bemerkenswert waren die Entwicklungen im Rohstoffsektor: Gold konnte mit überdurchschnittlichen Preisgewinnen aufwarten, während der Dollar trotz der Neuigkeiten relativ stabil gegenüber dem Euro blieb. Im Zuge der Entspannung bei den Handelsgesprächen nimmt die Hoffnung auf lösungsorientierte Kompromisse zu, was inzwischen auch Anleger spürbar aufatmen lässt. Neue Medienquellen berichten außerdem, dass sich nicht nur die US-Märkte, sondern auch europäische Börsen von der freundlichen Wall-Street-Stimmung beeinflussen lassen – erste positive Kaskadeneffekte scheinen erkennbar.