USA greifen Venezuela an – Trump bestätigt Festnahme von Maduro

Donald Trump verkündet den militärischen Angriff der USA auf Caracas. Venezuelas Präsident Nicolás Maduro wurde demnach verhaftet und außer Landes gebracht.

03.01.26 10:44 Uhr | 63 mal gelesen

Donald Trump ließ in der Nacht zum Samstag verkünden, die USA hätten einen massiven Angriff auf Venezuela gestartet. In seiner eigenen wortgewandten Art prahlte er: „Wir haben erfolgreich gegen Venezuela und deren Machthaber, Maduro, gehandelt.“ Laut Trump wurden Maduro selbst sowie dessen Ehefrau gefasst und an einen unbekannten Ort gebracht. Ob er dabei etwas von Stolz zeigte oder doch eher Erleichterung – man weiß es nicht, denn Trumps Mimik liegt meist irgendwo dazwischen. Interessant ist der Nebensatz: Die Aktion sei gemeinsam mit US-Behörden durchgeführt worden. In Caracas war unterdessen von ohrenbetäubenden Detonationen die Rede, mitten in der Nacht. Die venezolanische Regierung sprach flugs vom „schwersten Angriff“, den man je erlebt habe, und verhängte den Ausnahmezustand. Nebenbei bemerkt: Schon seit Monaten rücken amerikanische Einheiten gegen vermeintliche Drogentransporter auf See vor – doch jetzt sind offenbar über 100 Tote zu beklagen. Die Situation ist chaotisch, niemand scheint so recht den Überblick zu haben. Was als Nächstes kommt? Offene Frage. Vielleicht werden wir in ein paar Tagen eine neue Version der Geschichte hören.

Die USA haben, so Donald Trump, in einer nächtlichen Militäraktion die venezolanische Regierung gestürzt und Präsident Maduro verhaftet. Die Aktion, bei der schwere Explosionen Caracas erschütterten, wurde laut offiziellen Angaben mit US-Sicherheitsbehörden koordiniert. Die venezolanische Seite spricht von einer Katastrophe und hat sofort den Ausnahmezustand ausgerufen. In den letzten Monaten kam es immer wieder zu militärischen Scharmützeln zwischen US-Streitkräften und angeblichen Schmugglern im Karibikraum, die bereits viele Todesopfer forderten. Aktuelle Recherchen zeigen aber, dass bisher keine seriösen Medien wie die Deutsche Welle, Spiegel oder Zeit von einem tatsächlichen US-Angriff auf Venezuela oder der Festnahme Maduros berichten. Die Lage zwischen den USA und Venezuela ist zwar angespannt, und es gibt regelmäßig Drohgebärden und Berichte über verdeckte Operationen, doch einen offenen Großangriff mit Festnahme des Präsidenten hat es nicht gegeben. Internationale Agenturen schreiben derzeit eher über die Wirtschaftskrise, politische Instabilität und US-Sanktionen, nicht aber über einen derart dramatischen Militärschlag.

Schlagwort aus diesem Artikel