Valentinstag 2025: Geschenke werden teurer – Blüten und Pralinen schlagen kräftig zu Buche

Klassische Valentinsgeschenke sind im vergangenen Jahr deutlich im Preis gestiegen, vor allem Pralinen und frische Blumen sorgen für lange Gesichter an der Ladenkasse.

heute 08:43 Uhr | 3 mal gelesen

Wer dieses Jahr seiner oder seinem Liebsten zum Valentinstag eine Freude machen wollte – mit Pralinen, Blumen oder einem netten Abendessen – der musste zum Teil kräftig drauflegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes zogen die Preise für Pralinen 2025 im Vergleich zum Vorjahr um satte 17,8 Prozent an. Auch Frischblumen wurden mit einem Preissprung von 5,3 Prozent teurer – ein Strauß Rosen war also keineswegs mehr nur eine kleine Aufmerksamkeit für zwischendurch. Und selbst die, die lieber schick ausgehen, wurden nicht verschont: Für Gastronomieerlebnisse wie Restaurant- oder Barbesuche stiegen die Kosten um 3,6 Prozent. Zum Vergleich: Der generelle Verbraucherpreisindex legte lediglich um 2,2 Prozent zu, was zeigt, dass typische Valentinsgeschenke besonders betroffen waren. Im längeren Rückblick drängt sich auf, dass dieser Trend schon länger andauert. Wer 2020 zum letzten Mal einen Herzenstag gefeiert hat, bezahlt für Pralinen nun 41,7 Prozent, für Blumen 38,2 Prozent und für das Essen im Restaurant 31,8 Prozent mehr – während die Konsumgüterpreise insgesamt in fünf Jahren ‚nur‘ um etwa 22 Prozent gestiegen sind. Eine Kleinigkeit für die Liebe zu besorgen, kann also mittlerweile ziemlich ins Geld gehen. Irgendwie absurd – das Fest der Liebe und Aufmerksamkeit wird zu einer echten Preisfrage. Aber vielleicht ist gerade das ein Anlass, sich etwas Ungezwungeneres oder Persönlicheres auszudenken, statt in den Preissog der Klassiker zu geraten.

Valentinstagsgeschenke wie Pralinen und Schnittblumen haben sich im Jahr 2025 besonders stark verteuert. Während Konsumgüter im Schnitt um 2,2 Prozent teurer wurden, schossen die Preise für Pralinen um 17,8 Prozent und für Blumen um 5,3 Prozent nach oben. Über die letzten fünf Jahre betrachtet, ergibt sich gar ein noch drastischeres Bild: Die Kosten für Pralinen und Blumen stiegen um rund 40 Prozent, Restaurantbesuche um fast ein Drittel, während die allgemeine Inflation deutlich darunter lag. Aus aktuellen Artikeln wird klar, dass diese Entwicklung verschiedene Ursachen hat: Einerseits wirken sich gestiegene Produktions- und Transportkosten sowie anhaltende Energiepreiserhöhungen auf die Endpreise aus. Zusätzlich verteuern sich Rohstoffe wie Kakao aufgrund globaler Wetterphänomene, was besonders auf die Schokoladenindustrie durchschlägt. Außerdem treibt eine gesteigerte Nachfrage rund um den Valentinstag die Preise kurzfristig weiter nach oben.

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