Logwin baut Standort Renningen aus und festigt Position im Stuttgarter Raum

Mit dem Erwerb der Logistikimmobilie in Renningen schenkt Logwin der Region Stuttgart besondere Beachtung und setzt ein Zeichen für nachhaltiges Wachstum im Südwesten.

heute 08:30 Uhr | 1 mal gelesen

Der Logwin Konzern setzt einen weiteren Meilenstein: Durch die Übernahme der bisher gemieteten Immobilie in Renningen sichert sich das Unternehmen eine dauerhafte Präsenz in unmittelbarer Nähe zu Stuttgart. Die 10.000 Quadratmeter große Logistikfläche liegt strategisch bestens am Leonberger Dreieck: ein Knotenpunkt, der nicht nur die A8 und die A81 verbindet, sondern auch direkte Wege quer durch Deutschland und Europa eröffnet. In Renningen koordiniert Logwin bereits heute maßgeschneiderte Logistiklösungen für zentrale Industriepartner aus dem regionalen Umfeld – für die Wirtschaftskraft Baden-Württembergs durchaus ein Gewinn. "Der Schritt ist ein klares Bekenntnis zu unserer Strategie: Wir wollen an neuralgischen Punkten in Deutschland sicht- und wirksam bleiben – für unsere Kunden und unser Team," betont ein Logwin-Sprecher. Kunden können weiterhin von schnellen Abläufen und der idealen Einbindung der Niederlassung ins europaweite Netzwerk profitieren. Das Vorhaben unterstreicht Logwins Ziel, regionales Know-how mit internationaler Reichweite zu verbinden und innovative Services zu bieten. Hintergrund: Die Logwin AG mit Sitz in Grevenmacher, Luxemburg, ist ein Global Player im Bereich Logistik, hat rund 3.800 Mitarbeitende, erwirtschaftet einen Jahresumsatz von etwa 1,4 Milliarden Euro und ist auf sechs Kontinenten tätig. Kerngeschäft: maßgeschneiderte Logistik für Handel und Industrie – und das mit Weitblick. Mehrheitsaktionärin des börsennotierten Unternehmens bleibt die DELTON Logistics S.à r.l.

Logwin sichert sich mit dem Kauf des Standorts Renningen eine langfristige logistische Drehscheibe, die sowohl regionale wie internationale Kundenbedürfnisse optimal adressiert. Die geografisch günstige Lage wird bereits heute von Branchenriesen genutzt, um Lieferketten effizienter zu gestalten, während die Ausbaustrategie der Logwin Konzernleitung auf eine noch engere Vernetzung mit europäischen Wirtschaftskorridoren setzt. Die Entwicklung reflektiert einen generellen Trend: Logistikunternehmen versuchen, mit gezielten Investitionen an Verkehrsknotenpunkten Transportkosten zu senken, Lieferzeit zu verkürzen und dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Kontext zu steigern. Laut „Deutsche Verkehrs-Zeitung“ gewinnt die süddeutsche Logistikregion – getrieben durch High-Tech-Unternehmen und die Automobilbranche – zunehmend strategische Bedeutung. Hinzu kommt laut neuer Berichte von beispielsweise der Süddeutschen Zeitung, dass energieeffiziente Immobilien und Infrastrukturmaßnahmen gerade in Baden-Württemberg rasant wachsen, um moderne Logistikketten angesichts von Lieferengpässen, E-Commerce-Boom und Nachhaltigkeitszielen widerstandsfähiger zu machen. Die Logistikbranche steht derzeit speziell in Baden-Württemberg im Spannungsfeld zwischen Effizienz, Nachhaltigkeit und globalen Lieferkettenverwerfungen.

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