Zwei aufeinanderfolgende Aktionstage machen deutlich, worum es im Ernstfall wirklich geht: Leben retten. Am 11. Februar erinnert der Europäische Tag des Notrufs an die 112. Sie funktioniert in ganz Europa – ein kleiner Funke Solidarität im Alltag. Direkt dahinter, am Freitag, den 13. Februar 2026, steht der erste Rauchmeldertag des Jahres an. Die Kampagne „Rauchmelder retten Leben“ bringt beide Termine couragiert zusammen und sendet ein klares Signal: Rauchmelder und umsichtiges Handeln sind Schlüssel zum Überleben im Brandfall.
Bei Feuer ist meistens der Rauch das eigentliche Problem. Drei Atemzüge können schon zu viel sein und bei unüberlegten Rettungsaktionen bringt man nicht nur sich selbst, sondern auch andere in Bedrängnis. Die wichtigsten Regeln im Brandfall? Riskante Löschversuche vermeiden, Wertgegenstände vergessen – es geht um Sekunden und darum, sich selbst und andere in Sicherheit zu bringen.
Andreas Friese vom Forum Brandrauchprävention e.V. betont: „Beim Alarm eines Rauchmelders bleiben nur rund 120 Sekunden.“ Mit diesem knappen Zeitfenster setzt die Initiative auf ein ungewöhnliches Lernangebot: Das Game „120 Sekunden Escape“ bringt Menschen dazu, spielerisch und unter Zeitdruck die richtigen Entscheidungen zu treffen. Der Schlussakkord sollte immer gleich sein: Notruf 112 wählen.
Mehr Verhaltenshinweise finden Interessierte online, etwa auf www.rauchmelder-lebensretter.de. Im Jahr 2026 gibt’s noch zwei weitere Rauchmeldertage: am 13. März und 13. November.
Die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ existiert seit 2000. Unter dem Dach des Forums Brandrauchprävention setzen sich Akteure wie der Deutsche Feuerwehrverband, Brandschutzverbände, Hersteller und Dienstleister für mehr Sicherheitsbewusstsein ein. Seit 2012 agiert das Forum als gemeinnütziger Verein.
Kontaktmöglichkeiten, Details zur Aktion und weitreichende Tipps hält das Team um Claudia Groetschel bereit – per E-Mail oder Telefon.
Weitere Infos: http://ots.de/5ed05e
Jedes Jahr macht der Europäische Tag des Notrufs am 11. Februar darauf aufmerksam, dass im Ernstfall die Wahl der 112 Leben retten kann – das gilt in allen EU-Staaten und einigen weiteren Ländern, wie die Europäische Kommission betont. Moderne Rauchmelder sind inzwischen in fast allen deutschen Haushalten gesetzlich Pflicht und haben laut dem Deutschen Feuerwehrverband nachweislich Menschenleben gerettet; dennoch besitzen laut aktueller Studien noch nicht alle Haushalte solche Melder oder ignorieren sie im Alltag. Neben technischen Lösungen betonen Experten in aktuellen Reportagen, dass Brandschutz vor allem aus gelebter Aufmerksamkeit, regelmäßigen Übungen und der Vermeidung von Alltagsrisiken (z.B. Zigaretten auf dem Sofa, offene Kerzen) besteht und dass vor allem Kinder und Senioren besser über Notrufsysteme und Verhaltensregeln informiert werden müssten.