Eigentlich hätte ich es fast verpasst – diesen Trubel aus Medaillenträumen, sportlicher Leidenschaft und, mal ehrlich, oftmals überraschenden Sportarten. 'Die Finals' werden auch dieses Jahr wieder als eine Art komprimierte Bundesliga für all das, was nicht Fußball heißt, gefeiert. Axel Balkausky, der bei der ARD den sportlichen Hut aufhat, spricht von Herzblut und viel Energie – das mag stimmen, wenn man auf das Programm schaut: Vier Tage, ein Dutzend Plätze, fast zu viel für einen Gehirnfilter, aber genau darum geht's!
ARD und ZDF fahren ihr komplettes Arsenal an Kameras, Reportern und Digital-Tricks auf – fast 30 Stunden Fernsehzeit, plus 125 Stunden Livestream. Während draußen am Maschsee vielleicht die Sonne brennt, kann man drinnen (oder unterwegs) alles live, re-live oder als Snack-Häppchen nachgucken. Moderiert wird von vor Ort aus, das Sendezentrum bleibt in Köln – was irgendwie auch für das neue, flexible Medienzeitalter steht.
Schön auch: Nebenbei läuft die Tour de France weiter und parallel die Leichtathletik-DM in Bochum. Wer also denkt, im Sommer ginge sportlich wenig, wird hier eines Besseren belehrt. Und ja, alles startet offiziell schon am 22. Juli – nicht mit einer schnöden Pressekonferenz, sondern deren Eröffnungsfeier auf eigens gezimmerter Bühne direkt am Wasser. Was will man mehr?
Die 'Finals' in Hannover sind dieses Jahr das Zentrum des deutschen Multisports – mehr als 140 Meistertitel in knapp zwei Dutzend Sportarten werden an vier Tagen vergeben. ARD und ZDF bieten umfassende Übertragungen, nicht nur linear im TV, sondern auch massiv digital: 125 Stunden Live-Streams, Highlights, Interviews und Wiederholungen stehen bereit. Das Event bringt neben einer neuen Wertschätzung für sogenannte Randsportarten auch viele Menschen und Vereine der Region Hannover zusammen, was so nicht nur ein sportliches, sondern auch ein kulturelles Highlight wird. Aktuelle Informationen zu den Finalveranstaltungen finden sich laufend sowohl im Programm als auch über Online-Plattformen, wobei laut neuesten Berichten das städtische Verkehrsaufkommen steigen wird und die Hotellerie fast komplett ausgebucht ist. Zusätzlich gab es in den letzten Tagen Diskussionen über Umweltauflagen für temporäre Sportstätten, insbesondere am Steinhuder Meer, und ein neues Awareness-Team soll während des Events für Sicherheit und inklusives Miteinander sorgen. Diese Entwicklungen und Reaktionen seitens der lokalen Bevölkerung zeigen, wie sehr große Sportevents das Gefüge einer Stadt kurzfristig verändern können.