Vorsatz für 2026: Mehr Energie sparen in der Mietwohnung – Digitalisierung nimmt Fahrt auf

Energie sparen ist mehr als ein Trend – es ist längst Teil des Alltags für viele Mieterinnen und Mieter in Deutschland. Laut einer neuen Befragung von Techem wollen satte 65 Prozent im kommenden Jahr gezielt weniger Energie verbrauchen. Digitale Tools wie Apps stehen besonders hoch im Kurs – Transparenz und Übersicht auf dem Smartphone werden zur neuen Währung beim Energiesparen.

07.01.26 11:51 Uhr | 14 mal gelesen

Ein genauer Blick auf das eigene Heizverhalten? Für viele Mietende ist das immer noch ein ziemliches Rätsel. 32 Prozent können gar nicht sagen, wie viel sie jeden Monat fürs Heizen ausgeben. Nur ein kleiner Anteil – etwa 15 Prozent – hat den eigenen Energieverbrauch tatsächlich voll im Griff. Der Rest hangelt sich irgendwo zwischen Schätzung und Unwissenheit durch. Spannend finde ich: Das offenbar zentrale Problem ist der fehlende Durchblick. Wenn ich nicht weiß, wie viel ich verbrauche, kann ich kaum wirksam sparen. Genau an dieser Stelle setzen digitale Lösungen an. Immer mehr Mietende wünschen sich monatliche Verbrauchsabrechnungen oder Apps, die Verbrauchsdaten in Echtzeit liefern. Ja, auch ich ertappe mich dabei, die App ungefragt zu checken, bloß um zu sehen, ob ich gerade heimlich Geld durch schlecht eingestellte Heizkörper verheize. Der Anreiz zu sparen ist klar auf der Hand – weniger Kosten, mehr fürs Klima tun. So geben 91 Prozent an, immerhin gehe es ihnen darum, die Ausgaben für Heizung und Strom zu drücken. Der Umweltaspekt gewinnt jedoch an Boden: Besonders im Westen sieht man die Einsparung gerne als Beitrag zur Nachhaltigkeit, im Osten etwas verhaltener. Techem zum Beispiel präsentiert mit seinem „Digitalen Heizungskeller“ eine Art Kontrollraum im Taschenformat: Mithilfe künstlicher Intelligenz und laufender Analyse kann so eine Heizungsanlage optimal laufen und Fehler werden schnell gefunden – im Schnitt spart das 15 Prozent Energie und vermeidet Emissionen. Aber reicht das? Vielleicht müsste man, etwas provokant gesagt, noch mehr aufs Nutzerverhalten achten. Schließlich kann auch die beste Technik nichts ändern, wenn die Heizung immer auf vollgedreht ist. Das Unternehmen schickt monatlich Verbrauchsinformationen an Millionen Wohnungen – ein kleiner Schritt zu mehr Verantwortung, vielleicht auch eine Aufforderung, nicht erst zum Jahresende zu erschrecken. Abschließend: Eine Mehrheit der Mietenden ist bereit, die Digitalisierung des Energiesparens anzunehmen. Aber die Reise endet hier wohl nicht. Es bleibt spannend, wie viele dieser Vorsätze wirklich über den Winter hinaus bestehen – und welche Rolle dabei Technik und Transparenz spielen.

Energie sparen ist – vor allem angesichts steigender Kosten und wachsender Umweltbewusstheit – ein echt präsentes Thema bei deutschen Mietern. Die Techem-Umfrage unter 2.000 Personen zeigt: Fast zwei Drittel planen 2026 konkrete Sparmaßnahmen. Besonders gefragt sind digitale Lösungen, die es ermöglichen, den eigenen Verbrauch regelmäßig und transparent einzusehen – Apps mit Echtzeitdaten gelten als echte Helfer, denn bessere Einschätzungen des Energieverbrauchs sind oft der erste Schritt zu mehr Effizienz. Solche digitalen Services werden branchenweit angeboten, gerade weil Informationslücken groß sind. Die Energiewende im Gebäudebestand kommt nur voran, wenn Vermieter und Mieter gemeinsam an einem Strang ziehen: Es geht um Alltagshandeln ebenso wie um technische Innovation. Laut weiteren Medienberichten rückt dabei auch das Thema Mieterschutz und soziale Gerechtigkeit in den Fokus – steigende Energiepreise treffen besonders Menschen mit niedrigem Einkommen hart, so berichtete die "Zeit" kürzlich. Gesetzliche Rahmenbedingungen für bessere Messsysteme und umfassende Sanierungen sind zentrale Forderungen, die auch in anderen großen Zeitungen seit Anfang der Woche diskutiert werden – Digitalisierung löst die Krise nicht allein, ist aber ein Baustein.

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